Aufsichtsrat stimmt zu
Bahn-Struktur für Börsengang beschlossen

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn hat eine neue Konzernstruktur für den geplanten Börsengang beschlossen. Diesen Schritt möchte Vorstandschef Hartmut Mehdorn noch in diesem Jahr verwirklichen.

HB BERLIN. Das Unternehmen teilte die Einigung nach einer Sondersitzung des Kontrollgremiums am Donnerstag in Berlin mit. Damit sei die Teilprivatisierung „noch in diesem Herbst“ möglich, sagte Mehdorn.

Die neue Struktur ist dafür Voraussetzung. Personen- und Frachtverkehr sowie die Spedition Schenker sollen zu einer neuen Gesellschaft zusammengefasst werden, die dann unter dem Dach des bisherigen Bahn-Konzerns zu 24,9 Prozent an die Börse gebracht werden soll. Schienennetz und Bahnhöfe dagegen sollen komplett im Besitz der Bahn und damit des Bundes bleiben.

Vor der Sitzung des Aufsichtsrats war ein neuer Konflikt beigelegt worden. Das Unternehmen einigte sich mit den Gewerkschaften Transnet und GDBA auf einen Kündigungsschutz für die Mitarbeiter bis zum Jahr 2023.

Ein entsprechender Tarifvertrag sei in Nacht zum Donnerstag unterschrieben worden, sagte ein Transnet-Sprecher in Berlin.

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