Auftrag an Siemens
Post investiert in Briefsparte

Die Deutsche Post investiert in ihre Briefsparte und bekennt sich damit erneut zu einem Verbleib des Briefgeschäfts im Konzern. Der Bonner Konzern stecke rund 420 Millionen Euro in neue Briefsortiermaschinen von Siemens.

HB DÜSSELDORF/MÜNCHEN. Dies sei die größte Investition in neue Brieftechnik seit dem Bau von Briefzentren Mitte der 1990er Jahre, betonte Spartenchef Jürgen Gerdes. Das Briefgeschäft solle eine „starke Säule“ im Konzern bleiben, die Marktposition solle ausgebaut werden. Mit den neuen Maschinen, die bis 2012 geliefert werden sollen, soll die Geschwindigkeit der Briefbearbeitung gesteigert werden.

Laut Industriekreisen erteilte die Post dem Münchener Unternehmen nur einen Neuauftrag von rund 200 Mio. Euro und rechnete zur Summe von 420 Mio. bereits bestehender Orders dazu. Der zuständige Siemens-Manager äußerte sich dennoch erfreut über die Bestellung. „Für Siemens sichert dies langfristig rund 250 Arbeitsplätze in Deutschland“, sagte Spartenchef Hans-Jörg Grundmann. Der Konzern konstruiert seine Sortieranlagen im fränkischen Erlangen.

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