Aus der Krise
Delta schießt in die Gewinnzone

Die drittgrößte US-Fluggesellschaft Delta Air Lines hat nach dem Ende des Gläubigerschutzes die Gewinnzone erreicht. Für das zweite Quartal gab der Konzern einen Nettogewinn von 1,77 Milliarden Dollar nach einem Verlust von 2,2 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum bekannt.

HB NEW YORK. Der Gewinn je Aktie in den vergangenen drei Monaten betrug ohne Sonderposten 70 Cent. Von Reuters befragte Analysten hatten mit 57 Cent gerechnet. Der Umsatz stieg um 5,5 Prozent auf fünf Milliarden Dollar.

Delta war vor zwei Jahren unter einem Schuldenberg zusammengebrochen. Das Unternehmen hatte in der Luftfahrt-Krise nach den Anschlägen vom 11. September 2001 Schulden in Höhe von bis zu 19 Milliarden Dollar und einen Verlust von etwa 7,5 Milliarden Dollar angehäuft. Am 3. Mai kehrte das Unternehmen an die Börse zurück.

Die AMR Corporation, die Mutter der weltgrößten Fluggesellschaft American Airlines, steigerte den Gewinn im April-Juni-Abschnitt trotz Schlechtwetter-Auswirkungen um 8,9 Prozent auf 317 Millionen Dollar. Der Gewinn je Aktie betrug 1,08 (1,14) Dollar. AMR verwies auch auf die hohen Flugbenzinpreise. AMR setzte in dem Berichtsabschnitt 5,8 Milliarden Dollar um, das waren 1,6 Prozent weniger als im zweiten Quartal 2006. Dies gab das in Fort Worth (Texas) ansässige Unternehmen am Mittwoch bekannt. Der Halbjahresumsatz stagnierte mit 11,3 Milliarden Dollar. Der Halbjahresgewinn verdoppelte sich auf 398 (199) Millionen Dollar oder 1,38 (0,84) Dollar je Aktie.

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