Ausbau des Luxusgeschäfts
Asien-Geschäft belebt Club Med

Club Mediterranee hat trotz mehrerer geschlossener Ferienanlagen den Umsatz im dritten Quartal leicht gesteigert. Das Wachstum verdankte der französische Reiseanbieter vor allem einem starken Asien-Geschäft. Derzeit werkelt der Konzern an seinem Angebot.

HB PARIS. Der Konzern bezifferte die Gesamterlöse für das Vierteljahr, das im Juli zu Ende ging, am Freitag mit 415 Mill. Euro. Club Med verdankte das Plus von 1,2 Prozent vor allem dem starken Wachstum in Asien. Dort legten die Erlöse um 41,6 Prozent zu. „Die Nachfrage in Europa war weiterhin verhalten“, erklärte das Unternehmen. Besonders der französische Markt habe sich enttäuschend entwickelt. In Europa betrug der Zuwachs demnach vier Prozent. In Amerika verbuchte das Unternehmen dagegen einen Rückgang um mehr als zwei Prozent. An der Börse in Paris gab die Aktie nach Kursgewinnen in den vergangenen Tagen knapp drei Prozent nach.

Das Unternehmen will in Zukunft vermehrt Luxusreisen anbieten und hatte deswegen ältere Clubs in Ibiza, Griechenland und Tunesien aufgelöst. Mehrere andere Ferienanlagen wurden renoviert und standen deswegen nicht zur Verfügung, wie der Reiseanbieter mitteilte. „Als Teil unserer Luxusstrategie lag die Kapazität um sechs Prozent niedriger.“

Mit dem Ausbau des Luxusgeschäfts ist Club Med nicht allein. Auch deutsche Reiseanbieter wie Tui oder Thomas Cook bauen seit einiger Zeit das Angebot für reiche Kunden aus. Damit lassen sich Branchenexperten zufolge höhere Renditen erwirtschaften als bei Pauschalreisen.

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