Ausblick angehoben
Fedex vervierfacht Quartalsgewinn fast

Der amerikanische Päckchenzusteller und Luftfrachtkonzern Fedex hat im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres glänzend verdient. Vor allem Dank des internationalen Geschäfts und einem Anziehen des Welthandels wurde auch der Ausblick für das Gesamtjahr angehoben.

HB NEW YORK. „Das konjunkturelle Umfeld weltweit und in den USA bleibt günstig, und Unternehmen füllen ihre Lager wieder auf und investieren in solidem Ausmaß“, sagte Fedex-Chef Fred Smith am Donnerstag. „Die Nachfrage nach Dienstleistungen von Fedex ist stark, und wir sind sehr optimistisch was unser Wachstum und unsere Gewinne in der zweiten Hälfte dieses Geschäftsjahres angeht.“ Die Aktien des Unternehmens gerieten im frühen Handel an der Wall Street dennoch unter Druck.

Der Gewinn nach Sonderposten in den drei Monaten bis Ende November sei auf 354 Mill. Dollar oder 1,15 Dollar je Aktie geklettert, teilte der in Memphis ansässige weltgrößte Luftfrachtzusteller mit. Im Vorjahreszeitraum hatte sich der Gewinn des Konkurrenten der Deutsche Post-Tochter DHL auf 91 Mill. Dollar oder 30 Cent je Aktie belaufen. Der Umsatz stieg den Angaben zufolge um 24 % auf 7,33 Mrd. Dollar.

Für das laufende dritte Geschäftsvierteljahr stellte das Unternehmen einen Gewinn pro Aktie zwischen 90 Cent und einem Dollar in Aussicht. Fedex erhöhte zugleich seine Erwartung für das Gesamtjahr. Demnach soll der Gewinn je Aktie zwischen 4,60 und 4,70 Dollar liegen. Bislang hatte das Unternehmen mit 4,40 bis 4,60 Dollar je Anteilsschein gerechnet. Analysten nahmen die Anhebung des Ausblicks positiv auf. „Ich war etwas überrascht, und zwar positiv, dass die Erwartungen für das dritte Quartal so sind wie sie sind“, sagte Arthur Hatfield von Morgan Keegan.

Die Aktien von Fedex gaben an der Wall Street in New York trotz der hohen Gewinnsteigerung und des günstigeren Ausblicks knapp drei Prozent auf rund 96 Dollar nach. Seit Jahresbeginn hatten sie bereits 47 % hinzugewonnen. Analysten führten die Kursabschläge vor allem auf eine enttäuschende Umsatzrendite im Zusammenhang mit der Übernahme der Firma Kinko's zurück. „Der Umsatz war besser als wir erwartet haben. Die Umsatzrendite lag etwas unter den Erwartungen, aber es sieht so aus, als liege dies an der Akquisition von Kinko's“, sagte Donald Broughton von AG Edwards.

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