Ausländische Produktionen gefragt
Im Möbelhandel zeichnet sich Trendwende ab

Die deutschen Möbelhändler sehen sich erstmals wieder im Aufwind. Die Verbraucher kauften wieder mehr Polstermöbel und Küchen, wobei es einen Trend zu höherwertigen und teureren Küchen gebe. Das teilte die Fachgruppe Möbel im Zentralverband Gewerblicher Verbundgruppen am Mittwoch mit.

HB BERLIN. Die seit Jahren kriselnde Möbelbranche in Deutschland geht von einer Trendwende 2004 aus und zeigt sich optimistischer als noch zu Beginn des Jahres. „Nach den katastrophalen, teilweise zweistelligen Umsatzrückgängen im Möbeleinzelhandel zeichnet sich erstmals seit fünf Jahren eine Trendwende ab“, erklärte Günther Böhme von der Fachgruppe Möbel im Zentralverband Gewerblicher Verbundgruppen (ZGV) am Mittwoch als Fazit zum ersten Halbjahr.

„Es sieht so aus, als wird die Schätzung anlässlich der Kölner Möbelmesse im Januar von höchstens plus 2 Prozent noch übertroffen.“ Sollte sich die positive Entwicklung der ersten sechs Monate fortsetzen, sei für 2004 insgesamt ein Umsatzplus von bis zu 3,5 Prozent zu erwarten.

Die Verbraucher kauften vor allem mehr Polstermöbel und Küchen, wobei es einen Trend zu höherwertigen und teureren Küchen gebe. „Dabei steigt der Anteil der verkauften Möbeln aus ausländischer Produktion zu Lasten deutscher Hersteller“, hieß es. Die Fachgruppe Möbel ist Teil des Dachverbandes ZGV und deckt nach eigenen Angaben 60 Prozent des Gesamthandels mit Möbeln ab.

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