Auslandsgeschäfte stocken
Douglas verfehlt Umsatzziel knapp

Douglas konnte im Geschäftsjahr seine Umsätze auf knapp 3,4 Milliarden Euro steigern. Mit dem Zuwachs von 1,8 Prozent verfehlte der Handelskonzern seine Zielmarke knapp.
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DüsseldorfDer Handelskonzern Douglas ist wegen stockender Geschäfte in einigen Auslandsmärkten im Geschäftsjahr 2010/11 knapp an seinem Umsatzziel vorbeigeschrammt. Der Konzern mit seinen Parfümerien, Juweliergeschäften, Confiserien und Buchhandlungen konnte den Nettoumsatz auf Basis vorläufiger Zahlen um 1,8 Prozent auf knapp 3,4 Milliarden Euro steigern, wie Douglas am Montag in Hagen mitteilte.

Konzernchef Henning Kreke hatte dem Konzern für das Geschäftsjahr das Ziel eines Umsatzwachstums zwischen zwei und vier Prozent gesteckt. Das operative Ertragsziel eines Ergebnisses vor Steuern von rund 140 Millionen Euro werde Douglas nach seiner Einschätzung „knapp erreichen“, stellte Kreke in Aussicht.

In dem im September abgelaufenen Geschäftsjahr bot Douglas ein zwiespältiges Bild: Im deutschen Heimatmarkt konnte der Konzern zulegen - hier verbuchte Douglas ein Umsatzplus von vier Prozent auf rund 2,3 Milliarden Euro. Im Ausland musste Douglas dagegen Federn lassen: Die Erlöse blieben um 2,5 Prozent unter den Werten des Vorjahres.

Unter anderem aus Italien, Frankreich, Spanien und Portugal - Länder, die unter der Euro-Schuldenkrise leiden und deren Regierungen Sparpakete schnürten - meldete Douglas eine „schwierige“ Entwicklung. Bei der Buchhandelskette Thalia ließen die Verbraucher weniger Geld in den Filialen - der stationäre Umsatz schrumpfte um 1,4 Prozent.

Freude bereitete Kreke dagegen das Online-Geschäft, das Douglas gezielt ausbauen will. Die Online-Umsätze legten um rund 27 Prozent zu. Ihr Anteil am Gesamtumsatz erreichte rund sechs Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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