Außenhandel: Deutsche Firmen setzen auf Schwellenländer

Außenhandel
Deutsche Firmen setzen auf Schwellenländer

Die wachsenden Mittelschichten in China und Brasilien rücken in den Fokus deutscher Außenhändler. Doch für ein Drittel der deutschen Firmen bleibt Europa im nächsten halben Jahr die wichtigste Wirtschaftsregion.
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BerlinViele deutsche Außenhändler setzen einer Studie zufolge vor allem auf anziehende Geschäfte mit Schwellenländern. „Die Emerging Markets bieten den deutschen Unternehmen weiterhin die größten Wachstumschancen“, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage der Großbank HSBC unter rund 300 Firmen.

Denn die Mittelschicht in Ländern wie China und Brasilien werde zunehmend größer und mit ihr auch die Nachfrage nach Konsumgütern sowie Maschinen und Anlagen. Davon könnten deutsche Exporteure profitieren, da die Industrie im Technologie-Sektor gut aufgestellt sei.

Der weltweite Handel mit Hightech-Produkten wiederum werde bis 2030 mit neun Prozent jährlich überdurchschnittlich stark wachsen, wie aus einer HSBC-Umfrage unter 5500 Händlern aus 23 Ländern hervorgeht.

Für ein Drittel der befragten Firmen aus Deutschland bleibt Europa im nächsten halben Jahr die wichtigste Wirtschaftsregion. Für die vielversprechenden Absatzmärkte in den Schwellenländern müssten die Unternehmen einige Hürden überwinden. So geben laut HSBC 40 Prozent der Firmen an, dass Währungsschwankungen den Handel besonders erschwerten. Zudem nannten sie - im Warenverkehr mit Ländern außerhalb der EU - als Handelshemmnis vor allem Regulierungsvorschriften.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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