Australische Investoren
Pensionsfonds will Anteile an Flughafen Wien

Der Flughafen Wien lockt australische Investoren: Ein Fonds der Gesellschaft IFM strebt einen Minderheitsanteil an und bietet 80 Euro je Aktie. An der Börse legen die Papiere daraufhin am Montag knapp 16 Prozent zu.
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WienEin Fonds der australischen Investmentgesellschaft IFM will in großem Stil beim Flughafen Wien einsteigen. Die Gesellschaft strebe einen Anteil zwischen 20 und 29,9 Prozent an, teilte sie am Montagmorgen mit.

Ein IFM-Infrastrukturfonds biete über seine Tochter Airports Group Europe 80 Euro je Flughafen-Wien-Aktie. Das entspricht einem Aufschlag von 30 Prozent im Vergleich zum Schlusskurs vom Freitag. An der Börse legten die Flughafen-Wien-Papiere am Montag darauf um knapp 16 Prozent zu.

Der Flughafen Wien steht zu 50 Prozent in Streubesitz. Je 20 Prozent halten die Stadt Wien und das Land Niederösterreich. Weitere zehn Prozent gehören den Mitarbeitern. Das Unternehmen selbst war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. IFM will seine Pläne auf einer Pressekonferenz am späten Vormittag erläutern.

Der Fonds IFM Global Infrastructure ist auf Investitionen in Infrastruktureinrichtungen in Europa und Nordamerika spezialisiert. Die Gesellschaft hält unter anderem Anteile an Flug- und Seehäfen sowie Strom- und Gasnetzbetreibern und veranlagt die Gelder von Pensionsfonds aus Australien, Europa, den USA und Kanada.

IFM gehört etwa 30 australischen Pensionsfonds und ist bereits an mehreren australischen Flughäfen beteiligt. Im vergangenen Jahr hat sich IMF mit gut einem Drittel an der britischen Manchester Airports Group beteiligt, die unter anderem die Flughäfen in Stansted und Manchester betreibt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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