Auto-Hersteller
Die gefühlige Kühlerhaube

Sie gelten als Aushängeschilder und Stimmungstests: Auf zahlreichen großen Messen präsentieren die Auto-Produzenten ihre Neuheiten. Damit werben sie nicht nur um die Geldbörsen, sondern auch um das Herz der Kunden.
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Frankfurt„Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen.“ Dieser Satz stammt von dem 1947 verstorbenen Henry Ford, Gründer des gleichnamigen US-Autokonzerns. Doch für die Automobilindustrie hat er bis heute Gültigkeit. Alle paar Monate trifft sich die Branche weltweit auf einer anderen großen Automesse, um ihre neuen Produkte vorzustellen. Und noch wichtiger: Um den Kunden zu erklären, warum sie diese kaufen sollen.

Es ist eine millionenschwere Materialschlacht um das Herz der Autofahrer, die mit ebenso großem Arbeitsaufwand wie Entschlossenheit geschlagen wird. Die Manager wissen, dass ihre chromblitzenden Produkte nicht allein über den Verstand verkauft werden, sondern zu einem guten Teil auch über das Gefühl.

Optimismus auf Rädern: Jedes Jahr treffen sich die Automanager deshalb immer wieder an den selben Orten wie Genf, Peking, Tokio und im jährlichen Wechsel in Paris und Frankfurt – doch ihren Auftakt macht der Reigen jedes Jahr in der US-Autometropole Detroit.

Kaum ein wichtiger Automanager kann es sich leisten, Anfang des Jahres nicht in die Stadt im Bundesstaat Michigan zu kommen. Auf der größten Automesse der USA präsentieren in jedem Jahr in der zweiten und dritten Januarwoche die heimischen Automobilgiganten General Motors, Ford und Chrysler sowie praktisch alle großen ausländischen Hersteller und Zulieferer die neuesten Modelle und Produkte.

Die Wurzeln der Show in Detroit gehen auf das Jahr 1907 zurück, seit 1989 firmiert die Messe, die jährlich ausgerichtet wird, unter dem Namen „North American International Auto Show“. Im vergangenen Jahr kamen nach Angaben der Veranstalter über 700.000 Besucher auf die Messe, die bis heute als wichtiges Stimmungsbarometer gilt.

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  • Was wäre das doch schön, wenn bei den laufenden Veränderungen der bestehenden Modellreihen, die Hersteller gleichzeitig mal rangehen würden, anschließend Ihre Bruttopreise für den Kunden mal nach unten zu korrigieren!

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