Autovermieter
Sixt sieht dunkle Wolken

Deutschlands größter Autovermieter Sixt lebt stark von Geschäftsreisen und vermietet viele Autos an Flughäfen. Da verheißt ein Blick auf die sinkenden Passagierzahlen der Fluggesellschaften nichts Gutes. Vorstandschef und Großaktionär Erich Sixt sieht die wirtschaftliche Entwicklung mit Sorge.

DÜSSELDORF. Deutschlands größter Autovermieter, Sixt, sieht die wirtschaftliche Entwicklung mit Sorge. "Das Vermietgeschäft geht nicht zurück, aber es gibt Warnzeichen am Horizont", sagte Vorstandschef und Großaktionär Erich Sixt im Gespräch mit dem Handelsblatt (Dienstagsausgabe). "Generell gilt: Das Risiko hat sich in den letzten Wochen erhöht", unterstrich der Unternehmer mit Blick auf die sinkenden Passagierzahlen der Fluggesellschaften. Sixt lebt stark von Geschäftsreisen und vermietet viele Autos an Flughäfen

Sollte sich die Konjunktur eintrüben und die Kunden weniger mieten, würde Sixt den Flottenbestand in Höhe von derzeit rund 70 000 Autos reduzieren. Weitere 70 000 Autos hat Sixt an Firmen verleast. Das im SDax notierte Münchener Unternehmen sieht Sixt durch eine Wirtschaftskrise nicht gefährdet: "Ich bin seit 40 Jahren im Geschäft. Das wäre nicht meine erste Rezession", sagte der 64-Jährige. "Wenn ich auf etwas stolz bin, dann darauf, dass ich noch nie Verlust gemacht habe - das wird auch so bleiben." Sixt legt am Donnerstag dieser Woche seine Zahlen für das erste Halbjahr vor.

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