Autovermietung
Sieben Bieter im Schlussspurt um Europcar

Im Milliardenpoker um den Verkauf der VW-Tochter Europcar sind kurz vor Toresschluss neue Bieter aus der Finanzszene hinzugekommen. Das wurde aus Verhandlungskreisen bekannt. Damit bewerben sich weiter sieben Bietergruppen um den Autovermieter.

hof /hz/rob FRANKFURT. Neben dem japanischen Mischkonzern Sumitomo sind auch Morgan Stanley und Cinven aus dem Übernahmegefecht ausgeschieden. Die Angebotsfrist lief gestern ab. Ein VW-Sprecher wollte die Informationen nicht kommentieren.

Der Autokonzern wird nun in den kommenden Tagen entscheiden, mit welchen beiden Bietern weiter verhandelt werden soll. Wer in die engere Auswahl kommt, will VW am Freitag dem Aufsichtsrat des Autobauers mitteilen. Parallel zu einem Verkauf lässt VW aber weiter einen Börsengang des Autovermieters an dessen Unternehmenssitz Paris prüfen. Neben dem Konkurrenten Sixt, der mit dem Finanzinvestor Apax bietet, buhlen auch die Finanzinvestoren Eurazeo sowie Cerberus, Carlyle und Clayton Dubilier & Rice um Europas größten Autovermieter. Letztere haben bereits US-Autoverleiher übernommen.

Die Europcar-Belegschaft will einen Verkauf an Konkurrenten verhindern. Käufer wie Sixt, der US-Vermieter Enterprise oder Cerberus seien „absolut unakzeptabel“, sagte Bernd Lubig, Mitglied im europäischen Europcar-Betriebsrat. Die Arbeitnehmer wollen heute Forderungen an einen Käufer formulieren.

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