Handel + Konsumgüter
Bahn-Börsengang soll zwei Milliarden Euro bringen

Die Kassen des Bundes sollen durch den geplanten Börsengang der Bahn um zwei Milliarden Euro reicher werden.

HB MÜNCHEN. Dies berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ (Montag) unter Berufung auf den Konzernbeirat, dem 23 Verkehrsexperten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik angehören. Konzernchef Hartmut Mehdorn will die Bahn 2006 an der Börse platzieren. Jedoch gibt es gegen eine Teilprivatisierung schon im übernächsten Jahr heftigen Widerstand aus der Politik. Die Bahn gehört zu 100 Prozent dem Bund.

Nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ halten die Sachverständigen dringend eine drastische Verringerung der Schuldenlast für erforderlich, um private Investoren für den Einstieg in das Staatsunternehmen zu gewinnen. Die Verbindlichkeiten müssten je nach Rechenmodell für den Börsengang um neun oder gar 12,6 Milliarden Euro reduziert werden, so das Blatt.

Das Expertengremium beziffere die „Nettoverschuldung“ der Bahn inklusive aller Finanzlasten auf 38,6 Milliarden Euro. Dazu zählten auch Pensionsverpflichtungen, Steuerrückstellungen, Miet- und Leasingverträge sowie die zinslosen Darlehen des Bundes für den Ausbau des Schienennetzes. Der Konzernvorstand hingegen weise lediglich eine Netto-Verschuldung von 19,5 Milliarden Euro aus, notierten die Sachverständigen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%