Bahn erwartet 5 bis 10 Prozent höhere Preise
Bus und Bahn in der Stadt werden teurer

Fahrten mit Bussen und Bahnen im Stadt- und Regionalverkehr werden in den kommenden Monaten wahrscheinlich teurer.

HB MAINZ. Bei etlichen Verkehrsverbünden in Deutschland stünden Preiserhöhungen zwischen 5 und 10 Prozent bevor, weil weniger Geld vom Staat in den Regionalverkehr fließe, berichteten der Marketingleiter der Bahntochter DB Regio, Tobias Heinemann, und Axel Sondermann von der DB Stadtverkehrs GmbH am Mittwochabend in Mainz. Nach Angaben der Bahnsprecher werden die Fahrpreise im Stadt- und Nahverkehr oft nicht einmal zu einem Drittel über die Ticketerlöse abgedeckt. Dazu kommen staatliche und kommunale Defizitausgleiche.

Die DB Regio erzielt nach Angaben von Heinemann bei einem Jahresumsatz von rund 6,5 Milliarden Euro rund 2,1 Milliarden Euro über Fahrgelderlöse, unter anderem von 60 Verkehrsverbünden. Der Rest sind Zuschüsse. Die Pünktlichkeitsrate im Nahverkehr hat sich nach Angaben der Bahnsprecher im September auf den höchsten Stand seit dem Jahr 2000 verbessert: 93 Prozent der Regionalbahnen und Busse kommen mit höchstens 5 Minuten Verspätung am Zielort an.

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