Bahn greift Edeka-Spot auf

„Lieber Opa. Wir schaffen es nicht pünktlich. Wir reisen mit der Bahn“

Mit einem Weihnachtsspot hat Edeka einen Überraschungserfolg gelandet. Jetzt springt die Deutsche Bahn auf die #Heimkommen-Kampagne auf – und setzt den traurigen Opa in einen Speisewagen. Im Web hagelt es Kritik.

HamburgDie Bahn-Werber haben es auch nicht leicht. Da haben sie mal eine lustige Idee und kapern kreativ die Erfolgswerbung von Edeka mit dem traurigen Opa, über die ganz Deutschland gerade spricht, und dann hagelt es im Social-Web kübelweise Kritik. Nicht für die Kreation, sondern für alle möglichen Verfehlungen der Bahn.

Die Idee ist wirklich ganz charmant. In dem Edeka-Spot ist ein Großvater zu sehen, der an Weihnachten vergeblich auf seine Kinder wartet und dann zu einer List greift, um seine Lieben doch noch zu sehen.

Diese Grundsetting greift die Bahn auf und textet: „Lieber Opa, warte nicht bis sie zu Dir kommen“. Dazu ist eine Photoshop-Montage mit dem traurigen Großvater zu sehen, wie er im Bordrestaurant eines Zuges sitzt. Abgerundet wird das Posting mit dem Hinweis: „Sehnsucht nach der Familie? #heimkommen gibt’s bei uns schon ab 19 Euro.“

In den sozialen Netzwerken ist das Bild ein schöner Achtungserfolg für die Bahn. Bei Twitter verzeichnete das Posting bereits über 200 Retweets und über 620 Likes. Bei Facebook erreichte das Posting bereits über 10.000 Likes und über 900 Shares.

Die Kommentare unter dem Bild sind jedoch alles andere als begeistert. Sie drehen sich überwiegend um verspätete Züge, zu teure Karten, kaputte Fahrstühle oder die Preise im Bordrestaurant. So heißt es unter anderem: „Wohl dem, der sich ein Essen im Bordrestaurant leisten kann“, „Sehnsucht nach Kontakt? Fahr doch Freitags RegionalExpress 3 nach Stralsund, mehr Nähe geht nicht! #60MinutenStehen“ oder auch: „Lieber Opa. Wir schaffen es leider nicht pünktlich. Wir reisen mit der Bahn“.

Am Anfang der Twitter-Diskussion hatte sich das Social-Media-Team der Bahn noch Mühe gegeben, lustig auf die Kritik zu reagieren. Später antwortete sie einfach gar nicht mehr.

Unter dem Facebook-Posting der Bahn-Werbung geht es genauso weiter. Dort kippt die Debatte zudem recht schnell in ein iPhone-Streitgespräch. Genervt fragt irgendwann ein Nutzer: „Wie hat sich das denn bitte in eine Apple-Hate-Diskussion verwandelt? Leute, chillt einfach mal eure Basis.“

Diese Händler machen Deutschland satt
Platz 10: Globus
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Die Supermarktkette aus dem Saarland entwickelte bereits 1966 ein Konzept, das einem modernen Supermarkt ähnelt. Heute beschäftigt das Unternehmen rund 18.500 Mitarbeiter in 46 SB-Warenhäusern. Im Jahr 2015 erreichte die Globus-Gruppe einen Umsatz von 4,82 Milliarden Euro.

Quelle: TradeDimensions

Platz 9: Rossmann
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Die Drogeriekette kann den Umsatz mit Lebensmitteln im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern. Waren es 2014 noch 5,41 Milliarden Euro, machte Rossmann im vergangenen Jahr 5,75 Milliarden Euro Umsatz. Die Drogeriekette von Dirk Roßmann verkauft vor allem Bio-Lebensmittel und Wein.

Platz 8 : dm
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Der erste dm-Markt eröffnete 1973 in Karlsruhe. Heute ist dm in zwölf europäischen Ländern mit über 3.200 Marken präsent. Mit 7,03 Milliarden Euro Umsatz dürfte der Drogeriekonzern durchaus zufrieden auf das vergangene Jahr zurückblicken.

Platz 7: Tengelmann
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2015 gehörte die Handelskette aus Mühlheim an der Ruhr noch zu den größten Lebensmittelhändlern der Republik mit einem Umsatz von 7,7 Milliarden Euro im Jahr 2015. Im März 2016 wurde allerdings die Übernahme durch den Konkurrenten Edeka von Wirtschaftsminister Gabriel genehmigt.

Platz 6: Lekkerland
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Der Handelsriese mit Sitz in Frechen beliefert vor allem die Shops von Tankstellen und kleine Büdchen. Das Geschäft mit dem Spontan- und Spätkauf katapultiert Lekkerland unter die größten Händler mit einem Umsatz von 9,08 Milliarden Euro.

Platz 5: Metro-Gruppe
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Zum Dax-Konzern gehört mit Metro Cash&Carry nicht nur der führende Lebensmittel-Großhändler, sondern auch die real-Supermärkte. Damit nehmen die Düsseldorfer unter Deutschlands Lebensmittelhändlern eine führende Position ein. Dennoch büßte die Gruppe im Vergleich zu 2014 mehr als drei Milliarden Euro ein und brachte es im vergangenen Jahr auf einen Umsatz in Höhe von 26,13 Milliarden Euro. Verantwortlich dafür ist der Verkauf der Warenhaussparte Galeria Kaufhof.

Platz 4: Aldi
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Beim Lebensmittelabsatz landet der Discounter auch in diesem Jahr nicht auf dem Treppchen – überholt aber Metro und landet auf Platz vier. Der Umsatz stieg 2015 auf 27,8 Milliarden Euro. Aldi Nord und Aldi Süd legten gemeinsam um 1,5 Prozent zu.

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