Bahn-Konkurrenten
Lokführer streiken ab Montagfrüh

Pendler müssen sich gleich zu Beginn der neuen Woche bundesweit auf Verzögerungen im Regionalverkehr einstellen. Bei den sechs großen Bahn-Konkurrenten wird gestreikt. Die Deutsche Bahn ist nicht betroffen
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FrankfurtDie Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) kündigte am Sonntag in einer Mitteilung Arbeitsniederlegungen ab Montagfrüh um 2.30 Uhr für insgesamt 24 Stunden an. Bei der Deutschen Bahn (DB) wird nicht gestreikt.

Betroffen seien die Strecken der Bahn-Wettbewerber bundesweit, ein Schwerpunkt sei Norddeutschland, sagte eine GDL-Sprecherin.

Die Auswirkungen der angekündigten Arbeitsniederlegungen dürften weniger heftig sein als bei den vier bisherigen Streikwellen in dem komplizierten Konflikt. Diese hatten besonders den Marktführer DB getroffen, außer Regionalzügen standen auch ICEs und Intercitys still. Konkret kündigte die GDL nun Streiks bei der Nord-Ostsee-Bahn (NOB) in Schleswig-Holstein und Hamburg an, mit der eine Verhandlung am Freitag gescheitert sei. Zu den sechs Gesellschaften gehören außerdem Regionalverkehrs-Marken wie Metronom, Ostdeutsche Eisenbahn (Odeg), Westfalenbahn oder Regentalbahn. Die sogenannten G6 hatten Anfang März ihre Verhandlungsgemeinschaft aufgelöst.

Die GDL werde deutlich machen, dass sie über Mitglieder bei den Bahn-Konkurrenten verfüge, sagte Weselsky der Nachrichtenagentur dpa.

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