Bald auch in Köln und Stuttgart Fahrdienst-Vermittler Uber weitet Angebot aus

Sie wollen ihr Angebot mal eben verdoppeln: Der US-Fahrdienstvermittler Uber wird auch in Deutschland immer aktiver. 2014 soll der Dienst in zwei weiteren Städten an den Start gehen, doch dabei soll es nicht bleiben.
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In Deutschland läuft die Diskussion über die Uber-Aktivitäten – etwa in Berlin – gerade an, in den USA ist sie längst entbrannt: Taxifahrer wehren sich gegen die Konkurrenz. Doch diese expandiert erstmal weiter. Quelle: Reuters

In Deutschland läuft die Diskussion über die Uber-Aktivitäten – etwa in Berlin – gerade an, in den USA ist sie längst entbrannt: Taxifahrer wehren sich gegen die Konkurrenz. Doch diese expandiert erstmal weiter.

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BerlinDer Fahrdienst-Anbieter Uber hat eine „umfangreiche Expansion“ seiner Dienste UberPop und UberBlack angekündigt. Noch in diesem Jahr wolle Uber in Köln und Stuttgart starten, teilte das US-Unternehmen am Dienstag mit. „Wir erwarten, die Aktivitäten von Uber Deutschland bis Ende des Jahres zu verdoppeln“, erklärte der Sprecher von Uber Deutschland, Fabien Nestmann. Uber ist bereits in Berlin, München, Frankfurt am Main, Hamburg und Düsseldorf aktiv. Laut Unternehmen wächst die Nachfrage auch in anderen Großstädten.

„Aktuell stehen Köln und Stuttgart auf der Liste der Städte, in denen Uber noch in diesem Jahr den Start plant. Möglicherweise kommen sogar noch weitere Städte hinzu“, erklärte Nestmann. Das Unternehmen nannte hier Nürnberg, Bonn, Essen, Dortmund und Potsdam. Interessierte könnten sich bereits registrieren, auch wenn es noch kein konkretes Angebot gebe. Nach Angaben des Unternehmens stieg die Zahl der Nutzer seit Anfang des Jahres um das fünffache. Eine Zahl nannte Uber aber nicht.

Uber vermittelt über seine Apps Fahrdienste. UberBlack ist ein Limousinenservice, der Oberklassewagen mit Fahrer vermittelt. Über die App UberPop können Privatleute Fahrten anbieten, die in der Regel günstiger sind als Taxifahrten. Dieser Service ist jedoch umstritten. Berlin und Hamburg wollen Uber verbieten, da der Versicherungsschutz der Fahrgäste nicht garantiert sei. In beiden Städten wird auf eine Gerichtsentscheidung darüber gewartet, ob das Geschäftsmodell mit den gesetzlichen Anforderungen vereinbar ist. Auch in Frankfurt und München denken die Behörden über ein Verbot nach.

  • afp
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