Baukonzern
Züblin erwartet 2014 keine Gewinnsprünge

Der Stuttgarter Baukonzern Züblin rechnet im laufenden Geschäftsjahr nicht mit großen Gewinnsprüngen. Insbesondere im Ausland konnte die Strabag-Tochter im vergangenen Jahr wenig punkten. Das hat seinen Grund.
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StuttgartDer Baukonzern Züblin rechnet 2014 trotz neuer Großaufträge nicht mit großen Sprüngen. Das Konzernergebnis werde voraussichtlich auf Vorjahresniveau bleiben, sagte Vorstandsmitglied Alexander Tesche am Mittwoch in Stuttgart. In wichtigen Märkten wie den Niederlanden und Schweden schwächele die Nachfrage derzeit. Hierzulande hat Züblin hingegen Großaufträge wie die Sanierung des Bettenhochhauses der Berliner Charité oder die Verlängerung der Autobahn 100 in der Hauptstadt an Land gezogen. Der Stuttgarter Baukonzern gehört inzwischen mehrheitlich zur österreichischen Strabag SE.

Bereits 2013 war der Gewinn mit rund 87 Millionen Euro nahezu unverändert geblieben. Der Umsatz belief sich auf rund 3 Milliarden Euro (2012: 2,8 Mrd Euro). In den Orderbüchern sieht es indes ordentlich aus. Der Auftragsbestand des Konzerns stieg - dank der Nachfrage auf dem Heimatmarkt - um 14 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro.

Während der Bestand in Deutschland fast um ein Drittel zulegte, ging er im Ausland allerdings um 18 Prozent zurück. „Wir merken zunehmend, dass wir im außereuropäischen Ausland nur noch mit Spezialkompetenz punkten können“, sagte Tesche. Gerade im Hochbau - also etwa bei Wohnhäusern oder Türmen - habe Züblin gegen Konkurrenz aus China und der Türkei das Nachsehen. Außerhalb Europas zog Züblin zuletzt einen Auftrag in Chile an Land, wo die Stuttgarter in einer Kupfermine eine Produktionsebene bauen. In Singapur baut der Konzern eine Gleisunterführung für Fußgänger.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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