Baumärkte
Hornbach präsentiert ausbaufähige Zahlen

Es gibt immer was zu tun – so lautet der Werbespruch von Hornbach. Im Hinblick auf die heute veröffentlichten Zahlen kann man das nur unterschreiben: Die Baumarktkette hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres zwar mehr Umsatz gemacht, aber dafür weniger Gewinn.

HB FRANKFURT. Die Wirtschaftskrise lässt den Baumarktkonzern Hornbach bisher kalt. Der deutsche Branchenvierte verbuchte in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2009/10 (28. Februar) ein Umsatzplus von 4,8 Prozent auf 1,59 Mrd. Euro, wie die Hornbach Holding AG am Mittwoch in Frankfurt berichtete. „Wachstumsmotor“ seien vor allem die 92 deutschen Bau- und Gartenmärkte gewesen, die im Gegensatz zum Markt im ersten Halbjahr 2009 flächenbereinigt Umsatz gutmachten.

Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag mit 130,1 Mio. Euro „erwartungsgemäß“ um 8,1 Prozent unter dem Vorjahreswert, der von hohen nicht-operativen Immobiliengewinnen geprägt war. Der auf die Anteilseigner entfallende Gewinn lag mit 62,5 Mio. Euro um 19,8 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Der Konzern bekräftigte seine Erwartungen für das Gesamtjahr: Danach erwartet Hornbach beim Umsatz (2008/09: 2,75 Mrd. Euro) ein Plus „im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich“ und damit ein stärkeres Wachstum als der Markt. In den meisten Regionen, in denen Hornbach vertreten sei, sei die Nachfrage nach Produkten rund um Bauen, Wohnen und Garten gestiegen, hieß es im Halbjahresbericht.

Bei den 92 inländischen Bau- und Gartenmärkten wurde in den ersten sechs Monaten flächenbereinigt ein Umsatzplus von 1,3 Prozent registriert, während der Bundesverband Deutscher Heimwerker-, Bau- und Gartenfachmärkte einen flächenbereinigten Umsatzrückgang von 1,1 Prozent meldete.

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