Baumarkt-Kette
Max Bahr sucht eine starke Schulter

Die Hamburger Baumarkt-Kette Max Bahr will sich der immer härter werdenden Konkurrenz mit einem starken Partner entgegegnstellen. Doch der muss erstmal gefunden werden.

HB HAMBURG. Gemeinsam mit der Investmentbank Lazard werden Management und Gesellschafter mit Investoren und potenziellen Partnern über eine mögliche Zusammenarbeit sprechen, teilte das Unternehmen am Dienstag in Hamburg mit. Max Bahr ist mit rund 80 Baumärkten in 46 Städten und einem Umsatz von 825 Mill. Euro die Nummer 8 der Branche und gilt als wirtschaftlich gesund. Die Umsatzrendite lag zuletzt bei über 4 Prozent.

In Deutschland gibt es mehr als 4 200 Bau- und Heimwerkermärkte und damit mehr als in jedem anderen Land. Durch die Neueröffnung zahlreicher Märkte hat ein Verdrängungswettbewerb begonnen, der vor allem über Rabatte geführt wird. Max Bahr hat sich daran bislang nicht beteiligt, ebenso wenig wie an der Expansion ins Ausland, die von vielen Konkurrenten vorangetrieben wurde. Das Unternehmen mit mehr als 4 000 Beschäftigten ist in Familienbesitz.

Die stark zersplitterte Baumarkt-Branche steht nach Studien vor einer Konsolidierungsphase. „Max Bahr untersucht strategische Optionen, um eine aktive Rolle übernehmen zu können“, sagte eine Sprecherin. Nach einer Übersicht des Branchenmagazins „diy“ haben die 20 größten Bau- und Heimwerkermärkte im vergangenen Jahr im Inland 19,35 Mrd. Euro umgesetzt, ebenso viel wie im Jahr davor. Nach Jahren des stürmischen Wachstums – auch in der Einzelhandels-Flaute – ist damit eine Stagnation eingetreten.

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