Baumarktkette
Hornbach schraubt Gewinn nach oben

Die Baumarktkette Hornbach bleibt trotz weltweiter Finanzkrise auf Wachstumskurs. Die Bau- und Gartenmärkte des Unternehmens konnten ihren Umsatz in den Monaten September bis November im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,4 Prozent auf 644,2 Millionen Euro steigern.

HB BORNHEIM. Bei der Baumarktkette Hornbach stehen die Zeichen trotz Finanz- und Wirtschaftskrise weiter auf Wachstum. Von einer Konsumflaute sei in den Hornbach-Märkten „bisher nichts zu spüren“, sagte der Vorstandschef der Hornbach Holding AG, Albrecht Hornbach, am Montag in Bornheim bei Landau. Hornbach bestätigte die Prognose für das gesamte Geschäftsjahr 2008/09 (28. Februar) - räumte aber ein, dass es „einige Unwägbarkeiten“ gebe. So sei offen, wie sich der private Konsum in den nächsten Monaten entwickeln werde.

Die im Teilkonzern Hornbach-Baumarkt-AG zusammengefassten Bau- und Gartenmärkte des Unternehmens konnten ihren Umsatz in den Monaten September bis November im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,4 Prozent auf 644,2 Mio. Euro steigern. Flächenbereinigt - also ohne Neueröffnungen und Erweiterungen - lag das Plus den Angaben zufolge insgesamt noch bei 1,5 Prozent, in den deutschen Märkten bei 1,9 Prozent.

Das Betriebsergebnis (EBIT) des Teilkonzerns stieg von 6,2 auf 14,6 Mio. Euro (+ 134,3 Prozent). Ausschlaggebend dafür sei neben dem Umsatzplus eine leicht höhere Handelsspanne sowie eine bessere Kosteneffizienz in den Filialen gewesen. Hornbach ist in Deutschland die viertgrößte Baumarktkette. Von den 128 Märkten des Unternehmens stehen 91 in Deutschland.

Die Bau- und Gartenmärkte tragen bei Hornbach 94 Prozent zum Umsatz des Gesamtkonzerns bei. Dieser legte im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres um 6,1 Prozent auf 688,5 Mio. Euro zu. Das Betriebsergebnis stieg um 67,9 Prozent auf 22,6 Mio. Euro. Die Zahl der Beschäftigten legte im Vergleich zum Anfang des Geschäftsjahres um knapp 550 auf 13 255 zu.

Im gesamten Geschäftsjahr sollen die Umsätze im Gesamtkonzern wie auch im Baumarktbereich im mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen. Beim EBIT würden nach wie vor ein deutlich stärkeres Wachstum und neue Rekordwerte erwartet.

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