Baumarktkette
Hornbach will weiter im Ausland wachsen

Die viertgrößte deutsche Baumarktkette Hornbach wird weiter im Ausland wachsen. „In wenigen Wochen werden wir mit dem Bau unseres ersten rumänischen Bau- und Gartenmarktes in Bukarest beginnen“, kündigte Vorstand Albrecht Hornbach am Freitag auf der Hauptversammlung in Frankfurt an.

HB FRANKFURT. Rumänien ist das zehnte europäische Land, in dem das Unternehmen tätig wird. Gut ein Drittel seines Umsatzes erzielt Hornbach inzwischen im Ausland. Im kommenden Geschäftsjahr 2007/2008, das am 1. März 2007 beginnt, will Hornbach unter anderem in den Niederlanden, der Schweiz, Tschechien und Schweden bis zu zehn neue Baumärkte eröffnen.

Zu der Kette gehören momentan 122 Läden, davon 90 in Deutschland. Auf ihrem Heimatmarkt sieht die Baumarktkette nur noch geringe Wachstumschancen. „Es gibt für uns noch weiße Flecken zum Beispiel in München und Hamburg“, sagte Vorstand Hornbach.

Auf dem deutschen Markt sieht er eine Überkapazität von 30 Prozent und rechnet deshalb mit einer Konsolidierung. „Ein Eigentümerwechsel bei einzelnen Ketten genügt nicht. Es müssen Flächen still gelegt werden.“ Hornbach machte allerdings deutlich, dass sein Unternehmen an der zum Verkauf stehenden Baumarkt-Kette Max Bahr nicht interessiert sei.

Er bekräftigte zudem die Umsatz- und Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr. „Wir wollen die Umsätze im mittleren einstelligen Prozentbereich steigern. Die Erträge werden sich voraussichtlich überproportional zum Umsatz entwickeln“, sagte der Vorstand. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen bei einem Umsatz von 2,37 Milliarden Euro einen Überschuss von 32 Millionen Euro erzielt.

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