Baumarktkette
Kingfisher verdient mehr

Vor wenigen Wochen hatte schon Home Depot in den USA überraschend gute Zahlen vorgelegt, jetzt zieht auch Europas größter Baumarktbetreiber nach: Kingfisher hat das Ergebnis im ersten Halbjahr dank Kosteneinsparungen und gutem Wetter um mehr als ein Drittel gesteigert.

HB LONDON. Der Gewinn vor Steuern und Einmalbelastungen sei im Berichtszeitraum um 35 Prozent auf 288 Mio. Pfund (323 Mio Euro) gestiegen, teilte die Gesellschaft am Donnerstag in London mit. Vergangene Woche hatte Kingfisher 285 bis 290 Mio. Pfund in Aussicht gestellt. Analysten hatten mehrheitlich mit 268 Mio. Pfund gerechnet.

Kingfisher profitierte eigenen Angaben zufolge von dem warmen Wetter in den zurückliegenden Monaten, das den Verkauf von Gartenartikeln angekurbelt hat. Auch die Renovierung bestehender Märkte, Verbesserungen in der Warenbeschaffung sowie konzernweite Kostensenkungen hätten sich ausgezahlt, hieß es.

Ungeachtet der Ergebnisentwicklung in den ersten sechs Monaten stellt sich Kingfisher aber weiter auf schwierige Zeiten ein. Die Wirtschaftskrise hat die Baumarktbranche besonders getroffen, da sie unmittelbar auch die Folgen des Platzens der Immobilienblase gespürt hat. Die Aktie von Kingfisher eröffnete den Handel in London um rund drei Prozent fester als am Vortag.

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