Bayer-Produkt
Erhöhtes Risiko bei Verhütungsmittel Yasmin

Das Verhütungsmittel Yasmin von Bayer soll Studien zufolge das Rikio von Gerinnseln im Blut erhöhen. Bayer weist auf die Mängel der beiden Studien hin.
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FrankfurtZwei medizinische Studien weisen auf ein erhöhtes Risiko von Blutgerinnseln bei dem Bayer-Verhütungsmittel Yasmin hin. Die Website der British Medical Association beschrieb am Freitag Untersuchungen auf der Grundlage von britischen und US-Daten, denen zufolge das Risiko eines Gerinnsels bei dem Wirkstoff Drospirenon bis drei Mal so hoch liege im Vergleich zu älteren Substanzen. Allerdings sei das Risiko gering, betonten die Forscher. Bayer erklärte, es gebe bei der angewandten Methodik „bedeutende Mängel“.

Die Studien änderten nichts an der Gesamteinschätzung zur Sicherheit des Mittels, die in zehn Jahren zusammengetragen worden sei. Die Studien der vergangenen Jahre zu Drospirenon haben kein einheitliches Ergebnis gebracht. Einige zeigten ein erhöhtes Risiko im Vergleich zu älteren Mitteln, laut anderen ist es genauso sicher.

Die Anti-Baby-Pillen der Produktfamilie Yasmin/YAZ sind Bayers zweitwichtigstes Mittel nach dem MS-Präparat Betaferon.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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