Beck's feiert Geburtstag
Bier für die Welt

Ein Prost auf das Geburtstagskind! Vor 140 Jahren eröffnete in Bremen die Beck's-Brauerei. Heute gehört sie zu einem internationalen Konzern – das ist ein Vorteil, trinken die Deutschen doch immer weniger Bier.
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BremenDie Bremer Brauerei Beck & Co. hat Grund zu feiern – nicht nur wegen des 140. Geburtstages Ende Juni: Marktanteil und Ausstoß der Marke steigen. Dabei hilft Beck's die Stellung als eine von drei weltweit vertriebenen Marken des globalen Brauerei-Riesen Anheuser-Busch InBev. Den meisten anderen Brauern in Deutschland dürfte wegen schwacher Umsatzzahlen dagegen nicht zum Anstoßen zumute sein.

2001 wurde der Verkauf von Beck's an InBev (damals Interbrew) bekannt, 3,5 Milliarden D-Mark (das entsprach rund 1,79 Milliarden Euro) zahlten die Belgier für das Bremer Traditionshaus. Dem damaligen Beck's-Chef Dieter Ammer, warfen Kritiker vor, er rolle „Multis“ den Teppich aus.

Im vergangenen Jahr konnte Beck's im Inland um 0,2 Prozent auf 2,755 Millionen Hektoliter zulegen und landete damit in der Hitliste des Getränkemarkt-Magazins „Inside“ auf dem sechsten Platz. Allerdings hat das Bier mit dem Schlüssel auf dem Etikett unter den deutschen Bieren traditionell die höchste Exportquote.

Am 27. Juni 1873 gründeten die Braumeister Lüder Rutenberg und Heinrich Beck zusammen mit dem Kaufmann Thomas May die Kaiserbrauerei Beck & May o.H.G. Sie konzentrierten sich früh auf den Export. Um das Bier für die lange Reise in ferne Länder haltbar zu machen, setzte die Brauerei auf Pasteurisierung und ersetzte Holzfässer durch Stahl.

Ab 1921 wurde Beck's dann nur noch für das Ausland gebraut. Nach dem Zweiten Weltkrieg konnten die Sudkessel in Bremen ab 1948 wieder angeheizt werden. Ein Jahr später gab es Beck's auch auf dem heimischen Markt. Den Sechserträger für Flaschen erfand die Brauerei 1968. Heute werden mehr als die Hälfte der Becks's-Flaschen im Six-Pack verkauft.

Wenn Biertrinker bei Beck's an Grün denken, liegt das nicht nur an der Flaschenfarbe. 1984 startete eine Werbekampagne mit einem Schiff unter grünen Segeln. Jahrelang pflügte später die „Alexander von Humboldt“ zum rauchigen Hans-Hartz-Song „Sail Away“ durch das Werbefernsehen.

Kommentare zu " Beck's feiert Geburtstag: Bier für die Welt"

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  • Das die Deutschen immer weniger Bier trinken wundert mich nicht. Hier bei uns in der Gegend(NRW) ist es so, dass man in den meisten Lokalen nur Becks(Flasche oder gezapft) bekommt und eine Alternative dazu(außer Weizenbier), häufig garnicht vorhanden ist, oder noch schlimmer als die Plörre Becks schmeckt. Die Allermeisten stellen sich zudem nicht wie ein "Penner" mit einer, nicht gerade ansehnlichen, braunen Bierflasche in ein Szenelokal. Und mit einem gezapften Bier in einer "Tulpe", sitzt man höchstens im Dorf am Stammtisch. Grünes oder klares Glas in Form einer handlichen Flasche, hat sich da eindeutig durchgesetzt. Der Geschmack ist den meisten dabei egal, nur die Optik zählt.

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