Begehrter „Superstar“
Adidas läuft Nike den Rang ab

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Heftige Gefechte um die Aufmerksamkeit der Kunden

Insgesamt ist Nike immer noch die mit Abstand dominierende Marke auf dem Markt für Sportbekleidung, aber Nike, Adidas und Under Armour liefern sich immer wieder heftige Gefechte um die Aufmerksamkeit der Sportfans und der Medien.

Das ist zum Beispiel gut im Collegesport zu sehen. Adidas war langjähriger Sponsor der Sport-Teams der University of California. Bei der jüngsten Ausschreibung der Hochschule warf Under Armour die Deutschen nun aus dem Rennen und sicherte sich laut „Forbes Magazine“ für 280 Millionen Dollar das Sponsoring für die nächsten zwölf Jahre.

Laut NPD-Branchenanalyst Matt Powell hat Adidas jedoch im Gegenzug Under Armour im vergangenen Jahr den 2. Platz im Sport-Einzelhandel in den USA abgenommen. Der Marktanteil bei Schuhen liegt demnach für Nike bei über 60 Prozent und die beiden Konkurrenten folgen abgeschlagen ungefähr bei jeweils 20 Prozent. Bei Sportbekleidung fällt die Dominanz nicht ganz so groß aus.

Nike bleibt mit rund 32 Milliarden Dollar Jahresumsatz weiter die unangefochtene Nummer eins der Branche, aber der deutsche Konkurrent holt auf. 2016 war laut Vorstandschef Kaspar Rorsted ein „herausragendes Jahr“ mit einem Rekordumsatz von 19,3 Milliarden Euro und einem Nettogewinn von über einer Milliarde Euro.

Mittlerweile gewinnen unter dem neuen Chef Rorsted auch die Wertpapieranalysten an Zuversicht. Die Baader Bank hat angesichts steigender Gewinne jüngst das Kursziel um 50 auf 210 Euro angehoben und die Empfehlung von „Halten“ auf „Kaufen“ angepasst.

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Handelsblatt-Korrespondent Axel Postinett
Axel Postinett
Handelsblatt / Korrespondent

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  • "Der bestverkaufte Sneaker der USA kam 2016 aus Deutschland."

    Es wäre mal eine Recherche wert, wieviel und was tatsächlich noch "aus Deutschland" kam.
    Denn die Produktion von Adidas (und vieler anderer) dürfte inzwischen weitgehend nach Fernost oder Osteuropa ausgelagert sein.
    Ich habe bei einem Kollegen vor einiger Zeit ein paar Fußballschuhe o.g. Herstellers in den Händen gehabt, die "Made in Malaysia(?)" waren.
    Dort wahrscheinlich für ein paar € zusammengeklebt werden die Kickschuhe (nur als Beispiel) dann hier für knapp 200€ vertickt. So sieht globale "Zusammenarbeit" aus und erklären sich die Millionenausgaben für Werbung an Sportler, Schauspieler und allerhand hippe A/B/C/xxx-"Promis", welche diese Produkte dann "produktiv" und "wertschöpfend" in die Kamera halten und ansonsten bei jeder Gelegenheit auf die Tränendrüse drücken um für mehr "Gerechtigkeit" einzutreten treten und beim Normalbürger wieder Spenden für ihre "sozialen Projekte" sammeln.

  • Naja, in der Konsumwelt...da braucht es nur einen angesagten Star, der dies und das trägt und schon steigen die Aktien wieder...somit wird Nike schon auf der Suche nach einen passenden STAR sein der dann die Schuhe von Nike zum Besten geben wird.

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