Bereits nach einem Jahr sichtbare Erfolge der Neustrukturierung
Heizkostenerfasser Techem setzt auf neue Technik und Auslands-Märkte

Nach gut einem Jahr unter dem neuen Vorstandschef Horst Enzelmüller erfreut sich die Techem AG wieder allgemeinen Wohlwollens. Vor knapp einer Woche rieten HSBC Trinkaus & Burkhardt die Aktie des Heizkostenerfassers zum Kauf.

ESCHBORN. Und das Bankhaus Lampe blieb zwar bei seiner Einstufung „Halten“, erhöhte jedoch das Kursziel von 18 auf 21 Euro.

Tatsächlich hat Enzelmüller einiges vorzuweisen, wenn er seinen Aktionären in der Hauptversammlung am Donnerstag über sein erstes Jahr beim deutschen Branchenführer berichtet. „Die sinkenden Ertragskurven sind abgefangen, alle wichtigen Kennziffern zeigen wieder aufwärts“, stellt der Techem-Chef nüchtern fest. Der Umsatz ist 2002/03 (30.9.) um knapp 8 % auf 408 (379) Mill. Euro gestiegen, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern um 13 % auf 44 (39) Mill. Euro und der Jahresüberschuss um gut 18 % auf 15 (12) Mill. Euro.

Gleichzeitig gelang es, die Nettoverschuldung um gut 15 % auf 265 (314) Mill. Euro zu senken. Die hohen Schulden waren nicht die Folge von Akquisitionen, betont Enzelmüller, sondern Hinterlassenschaft eines „Leveraged Buyouts“ – 1996 hatte die Gründerfamilie die Techem-Mehrheit an die Investmentgesellschaft BC Partners verkauft.

Hinter der – trotz noch schwarzer Zahlen nötigen – Wende des vergangenen Jahrs stand ein rigides Kostensenkungsprogramm. Die Belegschaft wurde leicht auf 2300 (2370) Mitarbeiter reduziert.

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