Bericht der Lebensmittelzeitung
Tengelmann will Drogeriemärkte abgeben

Die Unternehmensgruppe Tengelmann plant nach einem Bericht der Lebensmittelzeitung einen Verkauf ihrer in die roten Zahlen gerutschten Drogeriemarktkette „kd“.

HB/dpa MÜLHEIM/BURGWEDEL. Derzeit würden entsprechende Verhandlungen mit dem niedersächsischen Drogeriemarktbetreiber Rossmann (Burgwedel bei Hannover) geführt, berichtete das Blatt in seiner jüngsten Ausgabe. Sprecher der beiden Unternehmen bestätigten auf Anfrage am Mittwoch lediglich den Start von Gesprächen über mögliche Kooperationen. Nähere Angaben zum Inhalt wurden zunächst nicht gemacht.

In den bundesweit 460 Filialen der Drogeriemarktkette „kd“ beschäftigt Tengelmann derzeit rund 3 600 Mitarbeiter. Der Umsatz der „kd“-Märkte war im Geschäftsjahr 2001/2002 (30.6.) auf knapp 489 Mill. € zurückgegangen. Erst am Dienstag hatte der Mülheimer Familienkonzern den endgültigen Rückzug aus der Süßwaren-Herstellung durch den Verkauf des Süßwarenproduzenten Wissoll bekannt gegeben.

Der niedersächsische Konkurrent Rossmann betreibt vor allem in Nord- und Ostdeutschland 680 Drogeriemärkte mit rund 8 000 Mitarbeitern. Das Unternehmen erwirtschaftete 2002 einen Umsatz von rund 1,24 Mrd. €. An dem mehrheitlich im Familienbesitz befindlichen Unternehmen ist seit dem vergangenen Jahr die größte niederländische Drogeriemarktkette Kruidvaat mit einem Anteil von 40 % beteiligt.

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