Bericht im Internet veröffentlicht: Grasso-Bezüge über vernünftigem Niveau

Bericht im Internet veröffentlicht
Grasso-Bezüge über vernünftigem Niveau

Nach langem Tauziehen mit der Staatsanwaltschaft hat die New Yorker Börse (NYSE) am Mittwoch den Bericht über die Vergütungen ihres Ex-Chefs Richard Grasso veröffentlicht. Darin räumt die Börse ein, dass die millionenschwere Bezahlung ihres Ex-Chefs „weit über einem vernünftigen Niveau“ gelegen habe.

HB NEW YORK. Der im Internet veröffentlichte Bericht spreche für sich selbst, sagte NYSE-Anwalt Michael York. Danach beliefen sich die Zahlungen der Nyse an Grasso auf 144,5 Millionen bis 156,7 Millionen Dollar. Entgegen einer korrekten Unternehmensführung sei Grasso in den Prozess der Berechnung seines Gehaltes und seiner sonstigen finanziellen Bezüge eingebunden gewesen, sagte York. Grasso habe persönlich die Mitglieder des Direktoriums ausgewählt, die über die Bezüge entschieden. Mit einigen davon sei er befreundet gewesen oder habe persönliche Beziehungen zu ihnen unterhalten.

Ein Sprecher des New Yorker Generalstaatsanwalts Eliot Spitzer sagte, der Bericht untermauere die Vorwürfe seiner Behörde gegen Grasso. Die Bezüge Grassos seien überzogen gewesen und der Prozess der Bezahlung fehlerhaft. Spitzer hatte Grasso verklagt. Er will dessen Gehaltsvereinbarungen für ungültig erklären lassen und mindestens 100 Millionen Dollar von dessen Gehaltspaket zurückfordern. Grasso hatte im September 2003 nach massiver Kritik an seinen Bezügen sein Amt niedergelegt.

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