Berliner Polizei ermittelt
Daten-Diebstahl bei Pin

Bei einer Tochtergesellschaft des angeschlagenen Postdienstleisters Pin soll es bei einem Einbruch auch zu Daten-Diebstahl gekommen sein. Die Berliner Polizei ermittele jedenfalls in diese Richtung, heißt es in einem Medienbericht.

HB BERLIN. Ein Polizeisprecher bestätigte am Samstag einen entsprechenden Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel", wonach Unbekannte am vergangenen Sonntag in die Büros der Berliner Pin Service Gesellschaft SSC einbrachen. Das Unternehmen macht für die Pin AG die Buchhaltung und erstellt die Lohnabrechnungen.

Die Diebe entwendeten dem Bericht zufolge neben einzelnen Laptops offenbar gezielt Festplatten mit Zahlen aus der Personalbuchhaltung. Andere Wertgegenstände ließen die Einbrecher dagegen zum Teil stehen. Die Kriminalpolizei ermittele wegen schweren Diebstahls, sagte der Sprecher. Welche Informationen auf den Datenträgern und Laptops waren, und ob sie gezielt entwendet wurden, konnte er aber nicht sagen. Auch gebe es bislang keine Hinweise auf die Täter.

Einige Pin-Tochtergesellschaften hatten in den vergangenen Tagen Insolvenz anmelden müssen. Das Unternehmen verweist auf den Beschluss des Bundestags zur Einführung eines Mindestlohns für Briefzusteller.

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