Bessere Auslastung der Flug- und Hotelkapazitäten
Tui-Chef: Übernahme ist nicht vom Tisch

Europas größter Tourismuskonzern Tui sieht sich trotz guter Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr nach Worten von Vorstandschef Michael Frenzel weiterhin der Gefahr einer feindlichen Übernahme ausgesetzt.

HB HANNOVER. „Das Thema ist nicht vom Tisch“, sagte Frenzel am Donnerstag in Hannover vor Journalisten. Auch wenn es diesbezüglich substanziell keine Neuigkeiten gebe, so müsse sich TUI „mit allen Alternativen auseinandersetzen“ und arbeite an Abwehrstrategien. „Wir haben eine Reihe von Überlegungen.“ Zum geplanten Börsengang der Schifffahrtstochter Hapag Lloyd bekräftigte Frenzel, dieser sei kein Muss. Die Vorbereitungen dafür würden aber fortgesetzt.

Das Ergebnis der Touristik-Sparte stieg im zweiten Quartal auf 100 Mill. Euro nach 53 Mill. Euro im Vorjahreszeitraum, wie Europas größter Touristikkonzern am Donnerstag in Hannover mitteilte. Das konzernweite bereinigte Ergebnis aller Sparten vor Steuern und Abschreibungen (EBTA) verbesserte sich im zweiten Quartal auf 112 Mill. Euro, nach minus 29 Mill. Euro im Vorjahr.

Vor allem die nach den vergangenen Flautejahren kräftig gestiegene Reiselust der Deutschen, aber auch der Urlauber in Großbritannien und Skandinavien, führten zu den verbesserten Erwartungen. Bisher hatte der Konzern nur ein Ergebnis für 2004 über dem Vorjahr vorausgesagt.

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