Bestellungen per Post, Fax, Telefon und Internet
Versandgeschäft bringt Einzelhändler zum Lächeln

Die deutschen Versandhändler können für die erste Hälfte des Jahres 2003 deutlich bessere Bilanzen vorweisen als der Einzelhandel insgesamt.

HB WIESBADEN. In den ersten sechs Monaten habe der Versandhandel in jeweiligen Preisen (nominal) 0,9 Prozent und ohne Berücksichtigung der Preisveränderung (real) 1,6 Prozent mehr umgesetzt als im Vorjahreszeitraum, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch mit. Die Umsätze im Einzelhandel sanken hingegen im ersten Halbjahr nominal und real um 0,9 Prozent.

Ausnahmen waren die Monate Juli und August, in denen die Zahl der Bestellungen im Versandhandel spürbar fiel. Für den Rückgang im Juli um nominal 10,3 Prozent und real 9,6 Prozent machte das Amt das ungewöhnlich hohe Niveau des Vergleichsmonats Juli 2002 verantwortlich. Im August mit einem Minus von nominal 12,7 Prozent und real 12,3 Prozent dürften dagegen die Ferien in allen Bundesländern die Umsätze der Versandhändler gedrückt haben.

Nach Angaben der Statistiker entfielen im vergangenen Jahr 5,5 Prozent des Einzelhandelsumsatzes auf den Versandhandel. Die Waren werden von den Käufern per Post, Fax, Telefon oder Internet bestellt. Nominal und real waren 2002 die Umsätze der Versandhändler um 3,5 Prozent zum Vorjahr gestiegen. Der Einzelhandel insgesamt verbuchte dagegen Umsatzeinbußen von nominal 1,6 Prozent und real 2,1 Prozent.

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