Beteiligung aufgestockt
Deutsche Bank greift nochmals bei Air Berlin zu

Die Aktie von Air Berlin hat am Dienstag positiv auf die Aufstockung der Beteiligung der Deutschen Bank reagiert. Mit dem Zukauf hat sich das Institut mehr als 16 Prozent an der Fluglinie gesichert. Wieso? Verlässliche Antworten gibt es bislang kaum – aber es wird heiß in der Gerüchteküche.

HB FRANKFURT. Die Aktie von Air Berlin legte im Xetra-Handel zur Eröffnung um mehr als fünf Prozent auf 13 Euro zu, gab dann aber einen Teil der Gewinne wieder ab. Zuvor hatte die Luftfahrtgesellschaft gemeldet, dass die Bank am 7. September 2007 einen Anteil von 16,36 Prozent an den Stimmrechten hält.

Anfang Mai hatte das Institut noch einen Stimmrechtsanteil von 10,08 Prozent an Air Berlin mitgeteilt. Die Deutsche Bank sieht ihren weiter aufgestockten Anteil an der Fluggesellschaft Air Berlin als reine Finanzbeteiligung. „Es handelt sich um eine Handels- und Asset-Management-Position“, sagte ein Sprecher der Bank am Dienstag. Air Berlin rechnet diesen Anteil dem Streubesitz zu.

Seit Monaten wird über den Hintergrund für den Anteilsausbau des Kreditinstituts an Air Berlin spekuliert. Die Aufstockung schüre neue Übernahmefantasien, sagten Händler. Möglicherweise kaufe die Bank Aktien für einen Dritten. Mit der Situation vertraute Kreise hatten dem jedoch widersprochen. Air Berlin war im Mai vergangenen Jahres an die Börse gegangen.

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