Beteiligungsverkauf gescheitert
Beate Uhse streicht die Dividende komplett

Mit dem geplanten Verkauf von Anteilen an der erotic media und seinen TV-Aktivitäten noch in diesem Jahr ist der Erotikkonzern Beate Uhse gescheitert. Deshalb wird das Unternehmen 2004 weniger Gewinn ausweisen als geplant und die Dividende komplett streichen.

HB FRANKFURT/M. „Die Almira S.A. hat der Beate Uhse AG heute mitgeteilt, die Übernahme der erotic media Aktien nicht in dem ursprünglich vorgesehenen Zeitrahmen realisieren zu können“, hieß es in einer Mitteilung am Freitagabend. Deshalb seien die Verkaufsverhandlungen über den Großteil der 34-prozentigen Beteiligung an dem Schweizer Filmrechtehändler vorerst abgebrochen. Auch werde erotic media vorerst nicht die 49-prozentige Beteiligung an Beate Uhse TV übernehmen.

Damit falle der für das Geschäftsjahr 2004 eingeplante Erlös aus dem Verkauf der erotic-media-Anteile von 102 Millionen Euro und der damit verbundene Buchgewinn von 70 Millionen Euro weg. Deshalb werde das Vorsteuerergebnis nur bei 16 Millionen Euro liegen. Eigentlich hatte Beate Uhse mit 22 Millionen Euro gerechnet, das Gewinnziel aber im November wegen hoher Anlaufverluste eines Logistik-Zentrums in den Niederlanden abgeschwächt.

Der Umsatz solle im abgelaufenen Geschäftsjahr 278 Millionen Euro betragen, teilte das im SDax gelistete Unternehmen mit. Das Nachsteuerergebnis werde auf Vorjahresniveau liegen.

Die Aktionäre gehen nun für 2004 bei der Dividende leer aus. Im Jahr zuvor hatte der Konzern zehn Cent je Aktie ausgeschüttet und hatte eigentlich eine Anhebung in Aussicht gestellt. Der Jahresabschluss 2004 werde Mitte April veröffentlicht.

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