Bierbrauer
Brau-Holding trennt sich von Karlsberg

Die Brau-Holding International (BHI), ein Gemeinschaftsunternehmen des niederländischen Brauriesen Heineken und der Münchener Schörghuber-Gruppe, trennt sich von ihrer Beteiligung an der saarländischen Karlsberg-Gruppe. Dies bestätigten Verhandlungsteilnehmer dem Handelsblatt, nachdem sie die Vereinbarung gestern Vormittag unterzeichnet hatten.

DÜSSELDORF. Die BHI trennt sich von ihrer 45-Prozent-Beteiligung an der Karlsberg International Brand (KIB), in der das deutsche Karlsberg-Geschäft, unter anderem mit den Marken Karlsberg Urpils, Mixery und Desperados, gebündelt ist. Über die finanziellen Modalitäten haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Karlsberg bleibt Vertriebspartner der BHI für die Marken Heineken und Pschorr-Bräu.

Nun will sich die nach Radeberger und Inbev Deutschland drittgrößte deutsche Braugruppe künftig ganz auf ihre Mehrheitsbeteiligungen, zu denen Marken wie Paulaner, Kulmbacher, Mönchshof und Fürstenberg gehören, konzentrieren.

Hintergrund der Rückübertragung ist die desolate Lage der KIB. Allein für 2007 musste die BHI 79 Mio. Euro an ihrer 45-Prozent-Beteiligung abschreiben. Entsprechend unwillig war man in München, wie einst vereinbart weitere 15 Prozent an Karlsberg zum seinerzeit festgelegten Preis von 48 Mio. Euro in diesem Jahr zu übernehmen.

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