Bierbrauer
SABMiller-Gewinn profitiert von Schwellenländern

Nüchterne Zahlen, heitere Kundschaft: Der weltweit zweitgrößte Bierbrauer setzt auf den Märkten in Lateinamerika und Afrika mehr Bier ab und wächst zweistellig. Auch für 2013 ist SABMiller optimistisch.
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BrüsselDer weltweit zweitgrößte Bierbrauer SABMiller profitiert vom immer größer werdenden Bierdurst in Afrika und Lateinamerika: Der Hersteller von Marken wie Pilsener Urquell, Peroni und Grolsch steigerte nach Angaben vom Donnerstag seinen operativen Gewinn (Ebita) im abgelaufenen Geschäftsjahr um 14 Prozent auf 6,42 Milliarden Dollar (rund fünf Milliarden Euro).

In Afrika kletterte das Jahresergebnis (zum 31. März) um 20 Prozent, in Lateinamerika um elf Prozent. In Europa und Nordamerika war das Wachstum mit einem beziehungsweise drei Prozent eher ernüchternd.

Vorsichtig optimistisch äußerte sich das an den Börsen von London und Johannesburg gelistete Unternehmen für das laufende Geschäftsjahr. Es werde mit ähnlichen Geschäftsbedingungen wie im vergangenen Jahr gerechnet - einer positiven Entwicklung in Schwellenländern und Problemen in Europa und den USA, sagte Finanzchef Jamie Wilson.

Branchenprimus Anheuser-Busch InBev hatte sich zuletzt pessimistisch über die Entwicklung in Schlüsselländern geäußert. Für seinen wichtigsten Markt Brasilien geht der Beck`s-Brauer nur noch von einem gleichbleibenden oder rückläufigen Geschäft aus.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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