Handel + Konsumgüter
Bieterkampf um Deutsche Wohnen AG

Um die Frankfurter Deutsche Wohnen AG bahnt sich ein Bieterkampf an. Die amerikanischen Investmentgesellschaften Cerberus und Fortress wollen die Frankfurter Immobiliengesellschaft schlucken.

DÜSSELDORF. Wie das Handelsblatt aus Finanzkreisen erfuhr, soll Cerberus bereits seit längerem mit dem Deutsche Wohnen-Vorstandschef Andreas Lehner über einen Erwerb sprechen. Auch Konkurrent Fortress ist an einer Übernahme interessiert. „Wir schauen uns das an“, sagte Matthias Moser, Deutschland-Chef von Fortress, dem Handelsblatt. Ob und wann der US-Fonds ein Angebot abgeben wird, wollte er aber nicht sagen.

Ein Sprecher von Cerberus gab hierzu auf Anfrage keinen Kommentar ab. Ein Sprecher der Deutsche Wohnen betonte zu einem möglichen Übernahmeangebot: „Die Deutsche Wohnen wird der Verpflichtung nachkommen und sich im Falle eines zukünftigen Angebots dementsprechend verhalten.“

Die Deutsche Wohnen AG ist mit rund 23.000 eigenen Wohnungen eine der führenden börsennotierten Immobiliengesellschaften in Deutschland. Das Unternehmen konnte im vergangenen Geschäftsjahr das Vorsteuerergebnis auf 21,3 (19,9) Millionen Euro steigern Das Gesamtvermögen wird mit rund einer Milliarde Euro angegeben.

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