Bilanz 2006: Air Berlin entkommt den roten Zahlen

Bilanz 2006
Air Berlin entkommt den roten Zahlen

Die nach der Lufthansa zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin hat im zurückliegenden Jahr gutes Geld verdient. Die Anleger hatten es offenbar kommen sehen – seit Monaten steigt der Aktienkurs.

HB FRANKFURT. 2006 sei ein Nettoergebnis von gut 50 Million Euro erzielt worden, teilte das Unternehmen am Montag mit. Für das Jahr zuvor hatte Air Berlin noch einen Verlust von 115,9 Mill. Euro ausgewiesen. Das operative Ergebnis betrug 64,1 Mill. Euro nach einem Verlust von 5,5 Mill. Euro im Vorjahr. Der Umsatz kletterte von 1,22 auf 1,57 Mrd. Euro.

Air Berlin war im Mai 2006 mit verhaltenem Erfolg an die Börse gegangen. Die Aktie war unter den Ausgabekurs von 12 Euro gefallen. Das lag nicht zuletzt an einer schlechten Bilanz im Vorfeld der Neuemission. Erst Monate später zog der Kurs an; jetzt steht das Papier bei gut 17 Euro. Zwischenzeitlich hatte Air Berlin den Konkurrenten DBA übernommen und die Streckennetze aufeinander abgestimmt.

„Mit dem besten Ergebnis in unserer Firmengeschichte haben wir alle selbst gesteckten Ziele für das Jahr 2006 erreicht“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Joachim Hunold. Einzelheiten zum Jahresergebnis will das Unternehmen am 27. März auf der Bilanzpressekonferenz in Berlin mitteilen.

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