Bilanz 2006
Klöckner & Co. macht mit Stahl guten Schnitt

Der Stahl- und Metallhändler Klöckner & Co hat im abgelaufenen Jahr deutlich mehr verdient und ist optimistisch für 2007.

dpa-afx DUISBURG. Der Gewinn vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (Ebitda) hab sich auf bereinigter Basis von 197 Mill. Euro im Vorjahr auf 395 Mill. Euro verdoppelt, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Duisburg mit. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg von 135 auf 337 Mill. Euro. Seinen Aktionären will das Unternehmen nun eine Dividende von 0,80 Euro pro Aktie zahlen.

Der Umsatz klettert auf Pro-Forma-Basis von 4,96 auf 5,53 Mrd. Euro. Der Vorsteuergewinn wurde von bereinigten 81 auf 273 Mill. Euro mehr als verdreifacht, der Überschuss nach Steuern von 52 auf 235 Mill. Euro mehr als vervierfacht. Der Zahlenvergleich gestaltete sich bei dem im Juni 2006 an die Börse gebrachten und im Januar 2007 in den MDax aufgestiegenen Unternehmen nach zahlreichen Wechseln in verschiedene Eignerhände zuletzt schwierig. Bei allen Vorjahreszahlen wurde daher jeweils auf die ab März 2005 bestehende Struktur des Unternehmens abgestellt.

Grund für die gute Geschäftsentwicklung war vor allem die gute Geschäftslage im Metallhandel. Seinen Absatz konnte das Unternehmen um 4,4 Prozent auf 6,1 Mill. Tonnen steigern. Für die deutliche Ergebnisverbesserung machte das Unternehmen neben dem erhöhten Absatz auch verbesserte Margen und Erfolge seines Sparprogramms Star verantwortlich. "Auch in diesem Jahr werden wir das Programm fortführen", kündigte Vorstandschef Thomas Ludwig an.

2007 will das Unternehmen sowohl organisch als auch durch Zukäufe wachsen. Geplant sei die Übernahme von rund zehn bis zwölf kleineren bis mittleren Distributionsunternehmen innerhalb des Jahres, hieß es. Im Januar hatte Klöckner & Co. bereits das französische Unternehmen Tournier übernommen. Daneben strebe die Gruppe auch weiteres organisches Wachstum in den bestehenden Kernmärkten an. Hier seien eine Ausweitung der Produktpalette und der Ausbau des Geschäfts in Osteuropa geplant.

Mit dem Start ins neue Geschäftsjahr zeigte sich das Unternehmen zufrieden. Die stabile Nachfrage in den Bereichen Gebäude-, Maschinen- und Anlagenbau habe sich fortgesetzt, hieß es in der Mitteilung. Für das Gesamtjahr rechne das Unternehmen mit einer überwiegend stabilen Nachfrage und Preisentwicklung auf dem Stahlmarkt und einem "wiederum zufrieden stellenden Ergebnis" des Unternehmens.

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