Bilanz
BvB schreibt wegen teurer Kicker rote Zahlen

Beinahe hätte es für Borussia Dortmund in der vergangenen Saison für Platz fünf gereicht. Und wie nötig der einzige börsennotierte Fußballclub Deutschlands die Gelder aus dem europäischen Wettbewerb gebraucht hätte, zeigt Bilanz, die der BvB heute vorgestellt hat. Denn hier gibt es keine schwarz-gelben, sondern rote Zahlen.

HB DÜSSELDORF. Deutschlands einziger börsennotierte Fußballclub Borussia Dortmund(BVB) ist in der vergangenen Saison in die roten Zahlen gerutscht. Höhere Kosten für den erweiterten Spielerkader sowie Abschreibungen auf das Stadion drückten auf das Ergebnis, wie der vor 100 Jahren gegründete Traditionsclub am Freitag mitteilte. Zudem schlug das frühe Ausscheiden aus den Pokalwettbewerben auf die Bilanz durch.

Geschäftführer Hans-Joachim Watzke bezifferte den Konzernverlust der Saison 2008/09 mit 5,9 Mio. Euro nach einem Gewinn von 300 000 Euro vor Jahresfrist.Die Erlöse legten dank der kräftig gestiegenen Werbeeinnahmen aber um 1,7 Mio. auf 114,7 Mio. Euro zu.

Der BVB, der die vergangene Saison als Tabellensechster abschloss, hatte ursprünglich zumindest im Einzelabschluss als KGaA ein ausgeglichenes Ergebnis angestrebt. Statt dessen verbuchte der Club hier ein Minus von 2,9 Mio. Euro. 2007/08 hatten zusätzliche Einnahmen aus dem Einzug ins Pokalfinale noch einen Gewinn von 5,3 Mio. Euro gebracht. Das Ergebnis der KGaA lag deutlich über dem des Konzerns, weil dieser nach internationalen Standards bilanziert, durch die hohe Abschreibungen auf das Stadion anfielen.

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