Bilanz
TÜV Rheinland wächst auch in der Krise

Der TÜV Rheinland hat auch im Krisenjahr seinen Umsatz ausbauen können. Das macht sich auch bei der Zahl der Beschäftigten bemerkbar.
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HB KÖLN. Der TÜV Rheinland ist in diesem Jahr trotz Wirtschaftskrise erneut kräftig gewachsen. Der Umsatz stieg im Vergleich zu 2008 um zehn Prozent auf rund 1,2 Mrd. Euro. Der Gewinn werde voraussichtlich bei 74 Mio. Euro (2008: 71,6 Mio) liegen, teilte der Prüfdienstleister am Donnerstag in Köln mit. Die Zahl der Mitarbeiter stieg weltweit um etwa 800 auf 13 850. Jeder zweite neue Arbeitsplatz sei in Deutschland entstanden.

Etwa 60 Prozent des Umsatzes wurden in Deutschland erwirtschaftet. Zuwächse gab es vor allem im Bereich Industrieprüfung - also etwa der Prüfung von Aufzügen, Dampfkesseln oder Brandschutzeinrichtungen. Wachstumsmärkte im Ausland waren in erster Linie Nord- und Südamerika. Der TÜV Rheinland - nach dem TÜV Süd die Nummer zwei in Deutschland - hat Niederlassungen in 61 Ländern.

Der Vorstandschef des TÜV Rheinland, Bruno O. Braun, wechselt zum 1. Januar 2010 an die Spitze des Aufsichtsrats. Sein Nachfolger wird der jetzige stellvertretende Vorsitzende Friedrich Hecker.

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