Bill Ackman

US-Investor steigt bei Chipotle ein

Zuletzt machten vor allem Hygieneprobleme Schlagzeilen, jetzt hatte die US-Restaurantkette Chipotle wieder erfreuliches zu vermelden: Großinvestor Bill Ackman steigt bei dem Anbieter von mexikanischem Fastfood ein.
US-Großaktionär Bill Ackman steigt bei dem Anbieter von mexikanischem Fastfood ein. Quelle: AP
US-Fastfoodkette Chipotle

US-Großaktionär Bill Ackman steigt bei dem Anbieter von mexikanischem Fastfood ein.

(Foto: AP)

San FranciscoDer US-Großinvestor Bill Ackman hat sich eine Beteiligung an der US-Fastfoodkette Chipotle gesichert und will nach einer Reihe von Hygiene-Skandalen „Gespräche“ mit dem Management führen. In einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC vom Dienstag teilte Ackman mit, zusammen mit seinem Fonds Pershing Square nun 9,9 Prozent an Chipotle zu halten. Mit Management, Aufsichtsrat und anderen Aktionären wolle er „Diskussionen in Gang setzen“.

Themen könnten demnach die Zusammensetzung des Aufsichtsrats, die Kostenstruktur, die Strategie und die finanzielle Lage von Chipotle sein. Chipotle sei derzeit unterbewertet, verfüge aber über eine „starke Marke, ein differenziertes Angebot, enorme Wachstumsmöglichkeiten und eine visionäre Führung“, argumentiere Ackman, der dafür bekannt ist, sich in die Geschäfte der Unternehmen einzumischen, an denen er beteiligt ist.

Hier isst Amerika
Platz 10: Panera Bread
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Panera Bread ist eine Franchisekette von so genannten Bakery-Cafés. Auf der Angebotsliste stehen neben Backwaren auch Suppen, Salate, Nudeln und Sandwichs. Das Unternehmen wurde 1981 gegründet und betreibt heute 1362 Filialen in den USA und Kanada.

Platz 9: Pizza Hut
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Pizza Hut ist eine US-Franchise-Kette mit mehr als 6000 Schnellrestaurants in den USA. Weltweit ist das Unternehmen mit 13 000 Restaurants in 130 Ländern vertreten. Es wurde 1958 von den beiden Studenten Frank und Dan Carney gegründet, heute gehört Pizza Hut zum Unternehmen Yum! Brands.

Platz 8: Chick-fil-A
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Chick-fil-A ist eine US-Schnellrestaurantkette, die 1946 gegründet wurde. Mittlerweile hat sie in den Vereinigten Staaten 1500 Filialen. Auf der Speisekarte stehen unter anderem Hühnchen-Sandwiches, Wraps und Salate. Die Unternehmensleitung unterstützt christlich-konservative, anti-homosexuelle Organisationen und sorgt damit in den USA immer wieder für Kritik.

Platz 7: Dunkin' Donuts
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Dunkin' Donuts ist ein US-Franchiseunternehmen. In den USA verfügt es über 7306 Filialen, weltweit sind es 10 479 Restaurants. Zum Angebot der 1950 gegründeten Kette gehören neben glasierten und gefüllten Donuts auch Bagels, Croissants, Brownies, Muffins und Kaffee. Die erste deutsche Filiale eröffnete 1999 in Berlin. US-Umsatz im Jahr 2014: 7,2 Milliarden Dollar.

Platz 6: Taco Bell
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Die Franchise-Kette Taco Bell ist der größte Vertreter des sogenannten Tex-Mex-Fastfood. Auf der Speisekarte stehen vor allem Tacos, Burritos und Quesadillas. Weltweit hat Taco Bell 6100 Filialen, 5800 davon in den USA. In Deutschland betreibt die Kette bisher kein Restaurant. Ausnahme: US-Kasernen auf deutschem Boden.

Platz 5: Wendy's
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Wendy's ist vor allem in den USA und Kanada aktiv. 5200 Filialen betreiben Franchisenehmer, 1400 das Unternehmen selbst. In den 80er-Jahren versuchte die Schnellrestaurant-Kette, in Deutschland Fuß zu fassen. Nicht zuletzt wegen gravierender Managementfehler musste sich das Unternehmen jedoch schnell wieder vom deutschen Markt zurückziehen. US-Umsatz im Jahr 2014: 8,5 Milliarden Dollar.

Platz 4: Burger King
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Zur US-Schnellrestaurantkette Burger King gehören weltweit 13 000 Restaurants, die zu 90 Prozent von Franchisepartnern geführt werden. In Deutschland eröffnete 1976 das erste Burger-King-Restaurant am Berliner Kurfürstendamm. Im vergangenen Jahr sorgten Medienberichte über die Arbeitsbedingungen und Hygienemissstände in einigen deutschen Restaurants der Kette für einen erheblichen Imageschaden.

Bei Chipotle gibt es mexikanisches Essen wie Burritos oder Tacos. Die Fastfoodkette sorgte in den vergangenen Monaten allerdings wiederholt mit Hygieneproblemen für Schlagzeilen. Der Aktienkurs des Unternehmens verlor innerhalb des vergangenen Jahres etwa 45 Prozent an Wert. Mit dem Einstieg von Ackman ging es im nachbörslichen Handel an der Wall Street am Dienstagabend immerhin sechs Prozent nach oben.

  • afp
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