Billig statt Luxus
Hotelbranche schöpft wieder Hoffnung

Die Wachstumsbranche Tourismus hat 2003 ein „schwarzes Jahr“ erlebt. Die Zahl der Touristen sei weltweit um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken, teilte die Welttourismusorganisation (WTO) am Dienstag in ihrer Jahresbilanz in Madrid mit.

HB MADRID/BERLIN. Dies sei der stärkste Rückgang seit mehreren Jahrzehnten gewesen. Für 2004 zeichne sich allerdings eine Besserung ab. „Die Reisebranche hat einen Rückschlag erlitten, aber sie ist nicht zusammengebrochen“, sagte der WTO-Generalsekretär Francesco Frangialli.

Die Ursachen des Rückgangs seien die Ausbreitung der Lungenkrankheit SARS in Asien, der Irak-Krieg und die allgemeine Konjunkturschwäche gewesen. Am stärksten betroffen waren Asien und der Pazifikraum. In Europa blieb die Zahl der Touristen im Vergleich zu 2002 unverändert.

Weltweit unternahmen 2003 rund 694 Millionen Touristen Auslandsreisen, 9 Millionen weniger als im Vorjahr. In den vergangenen 50 Jahren hatte die Touristenzahl fast ständig zugenommen.

In Europa stagnierte der Tourismus 2003 infolge der Wirtschaftslage und des hohen Euro-Kurses. In Frankreich und anderen westeuropäischen Staaten ging die Urlauberzahl nach Angaben der WTO zurück. Dagegen verzeichneten Länder in Mittel- und Osteuropa wie Bulgarien, Rumänien oder Kroatien beträchtliche Zuwachsraten.

Die Vorhersagen für 2004 sind allgemein optimistisch“, betonte die WTO. Schon Ende des vorigen Jahres habe sich weltweit ein Trend zu einem erneuten Anstieg der Urlauberzahlen abgezeichnet.

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