Billigflieger
HLX will dba mehr Konkurrenz machen

Der Billigflieger des Tui-Konzerns, HLX, will den Münchener Konkurrenten dba unter Druck setzen.

HB FRANKFURT. „Wir werden uns auf innerdeutschen Verbindungen verstärken“, sagte HLX-Chef Roland Keppler der „Financial Times Deutschland“ (Freitagausgabe). Damit richtet sich HLX insbesondere gegen dba, die sich vor allem auf innerdeutsche Strecken konzentriert. „Ich glaube, dass in diesem Markt noch eine Menge Potenzial ist und dba angreifbar ist“, sagte Keppler. HLX prüfe nun, auch Hamburg, Düsseldorf, Berlin oder Hannover vom wichtigsten dba-Flughafen München aus anzusteuern.

Keppler kündigte zudem an, die Prognose für das laufende Jahr anzuheben: Statt mit 4,1 Millionen Passagieren rechne er nun für 2006 mit 4,6 Millionen Fluggästen, eine Million mehr als im Vorjahr. Damit solle der Umsatz auf gut 350 (2005: 250) Millionen Euro wachsen. Die Vorausbuchungen lägen für den Sommer bereits um 16 Prozent über dem Vorjahr. Nach Anlaufverlusten von rund 100 Millionen Euro hat die 2002 gegründete HLX im vergangenen Jahr erstmals die Gewinnschwelle erreicht. Das Ziel einer „schwarzen Null“ sei eingehalten worden, zitierte die FTD Keppler.

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