Billigflieger Piloten wollen gemeinsam mit Ryanair verhandeln

Der Streit zwischen Ryanair und seinen Piloten geht in die nächste Runde: Nachdem Ryanair die Forderung nach unbefristeten Anstellungen abgelehnt hat, wollen nun die Gewerkschaften bessere Arbeitsbedingungen durchsetzen.
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Der Billigflieger ging bislang nicht auf die Forderungen der Piloten ein. Quelle: Reuters
Ryanair

Der Billigflieger ging bislang nicht auf die Forderungen der Piloten ein.

(Foto: Reuters)

DublinDie Gewerkschaften von Ryanair-Piloten wollen gemeinsam mit dem Unternehmen über die Arbeitsbedingungen verhandeln. Man sei mit den Fortschritten der Einzelgespräche unzufrieden, heißt es in einem Schreiben, dass vom Dachverband ECA am Mittwoch an Ryanair geschickt und von elf Gewerkschaften unterschrieben wurde. Darunter war auch die deutsche Vereinigung Cockpit.

In dem Schreiben wird auch gefordert, dass sich Ryanair bis zum 1. März verpflichten soll, seine Piloten direkt und unbefristet im jeweiligen Staat ihres Heimatflughafens anzustellen. Der Billigflieger lehnte die Forderung nach gemeinsamen Verhandlungen der Gewerkschaften ab. Dies wäre ein Verstoß gegen EU-Regeln. Zudem würde es kein Verhandlungsmandat geben.

Ryanair erkannte im Dezember Gewerkschaften in mehreren europäischen Ländern an und gab damit dem Druck nach, den die Piloten über ihre Vertretungen aufgebaut hatten. Die Gewerkschaften wollen bessere Arbeitsbedingungen und eine höhere Bezahlung durchsetzen.

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