Billigflieger
Ryanair bleibt an Aer Lingus dran

Der größte europäische Billigflieger Ryanair will auch bei einem Scheitern seiner Übernahmepläne für den irischen Rivalen Aer Lingus bei dem irischen Rivalen engagiert bleiben. Die Beteiligung an Aer Lingus wurde auf 19,2 Prozent erhöht.

HB DUBLIN. Am Donnerstag hatte der Billigflieger ein Übernahmeangebot für Aer Lingus im Volumen von 1,48 Mrd. Euro abgegeben. 16 Prozent der Aktien seien bereits über die Börse gekauft worden, hatte es dabei geheißen. Aer Lingus und die irische Regierung, die noch rund 28 Prozent an der Airline kontrolliert, lehnten das Angebot ab. Bleibt es dabei, würde sein Unternehmen langfristig Aer-Lingus-Großaktionär bleiben, sagte Ryanair-Chef Michael O'Leary der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag in einem Telefon-Interview.

Die Ryanair-Offerte ist an die Bedingung geknüpft, mehr als 50 Prozent des Aktienkapitals einzusammeln. Aer Lingus war am Montag an die Börse gegangen und hatte rund 52 Prozent des Grundkapitals platziert. Vor dem Börsengang hielt der irische Staat 85 Prozent an der Fluggesellschaft.

Aer-Lingus-Aktien legten am Freitag deutlich zu und schlossen 2,8 Prozent fester bei 2,98 Euro - 18 Cent über dem Gebotspreis. Am Markt wurden dafür Spekulationen verantwortlich gemacht, Ryanair werde sein Angebot möglicherweise noch erhöhen. O'Leary sagte lediglich, sein Konzern habe für den Rivalen eine „extrem großzügige“ Offerte gemacht.

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