Billigfluggesellschaft
Ryanair gibt Aer-Lingus-Übernahme auf

Die Billigfluggesellschaft Ryanair will keinen neuen Anlauf einer Übernahme beim Konkurrenten Aer Lingus wagen, rechnet aber mit weiteren Investitionen bei dem Unternehmen, an dem sie beteiligt ist.

HB DUBLIN. Die Billigfluggesellschaft Ryanair will keinen neuen Anlauf einer Übernahme beim Konkurrenten Aer Lingus wagen, rechnet aber mit weiteren Investitionen. Es sei "sehr unwahrscheinlich", dass Ryanair ein drittes Angebot vorlegen werde, sagte Ryanair-Chef Michael O'Leary am Donnerstag. Allerdings werde Ryanair weiterhin in Aer Lingus investieren, da die Airline aus seiner Sicht eine große Umstrukturierung brauche, sagte O'Leary weiter. Ryanair war bei dem Versuch gescheitert, den Rivalen vollständig zu übernehmen, hielt zuletzt aber knapp 30 Prozent der Anteile.

Die Pläne, Ryanair auch auf Langstrecke fliegen zu lassen, hält der Vorstandschef erst in drei bis vier Jahren für realistisch. Zugleich senkte der Manager sein Passagierziel für dieses Jahr. Statt 67 Mio. Fluggäste werde Ryanair wohl nur 66 Mio. transportieren.

Die Gewinnprognose für das laufende Jahr bestätigte Ryanair. Der Nettogewinn soll weiterhin am unteren Ende einer Spanne von 200 bis 300 Mio. Euro ausfallen. An die Aktionären soll zudem eine Sonderdividende ausgeschüttet werden.

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