Billigfluglinie sieht Lufthansa als Konkurrenten
Germanwings bestellt 18 neue Flugzeuge

Die mit Lufthansa verbundene Billigfluggesellschaft Germanwings hat 18 Flugzeuge vom Typ Airbus A319 bestellt. Damit untermauert das Unternehmen ihre Wachstumspläne. Airbus und Germanwings teilten mit, dass die am Freitag auf der Luftfahrtschau in Le Bourget unterzeichnete Absichtserklärung eine Option auf zwölf weitere Maschinen vorsieht.

HB KÖLN. Die Maschinen mit je 156 Sitzen werden ab Dezember 2006 bis 2008 ausgeliefert. Nach Listenpreis kosten sie knapp eine Milliarde US-Dollar (815 Millionen Euro). Zur Finanzierung sei ein Mix aus eigenen Mitteln, Krediten und Leasing geplant.

In Kürze Entscheidung über vierte Flugbasis In Kürze werde die Entscheidung über eine vierte Start- und Landebasis der Gesellschaft in Deutschland oder der Schweiz fallen, die für den Winter 2005/2006 geplant sei, sagte Geschäftsführer Andreas Bierwirth der Nachrichtenagentur Reuters. In Frage kämen die Hamburg, Nürnberg Basel und Zürich. Die 2002 gegründete Tochter des Lufthansa-Regionalflugpartners Eurowings hat bisher in Köln/Bonn, Stuttgart und seit Juni auch in Berlin Flugzeuge stationiert.

Germanwings - sehen Lufthansa als Konkurrenten Bierwirth betonte, Germanwings sei in strategische Überlegungen von Lufthansa nicht eingebunden. „Wir konzentrieren uns auf unser Geschäft und entwickeln das völlig eigenständig. Lufthansa betrachten wir als Wettbewerber“, sagte Bierwirth. Insofern hätten mögliche Pläne von Lufthansa, in Hamburg verstärkt mit günstigen Ticketpreisen zu werben, keinen Einfluss auf die Entscheidung über die vierte Start- und Landebasis. Wieviele der neuen Airbus-Flugzeuge zusätzlich in Betrieb genommen werden oder ältere Modelle ersetzen, könne je nach Marktentwicklung flexibel entschieden werden. Unabhängig davon aber werde Germanwings die Zahl seiner bisherigen Flugzeuge bereits für den nächsten Winter mittels drei geleaster Maschinen auf 23 erhöhen.

Für dieses Jahr rechnet das Unternehmen mit 40 Prozent Wachstum auf gut fünf Millionen Passagiere und 350 Millionen Euro Umsatz. Nach dreijährigen Anlaufverlusten soll erstmals ein Gewinn erwirtschaftet werden.

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