Black Friday
Amerikaner shoppen sich die Krise schön

Der amerikanische Einzelhandel ist zufrieden mit dem Black Friday. Der große US-Einkaufstag soll rund 138 Millionen Amerikaner in die Geschäfte getrieben haben.
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HB WASHINGTON. Der US-Einzelhandel hat sich in ersten Einschätzungen zufrieden mit dem Start in das Weihnachtsgeschäft gezeigt. Der Ansturm auf die Angebote am „Black Friday“, dem Freitag nach dem Familienfest Thanksgiving, sei deutlich größer gewesen als im Vorjahr. Zudem hätten die Konsumenten mehr Geld ausgegeben als in dem Krisenjahr 2009, berichteten US-Medien am Samstag unter Berufung auf Einzelhändler und Analysten. Konkrete Daten lagen aber zunächst nicht vor.

Nach einer Vorab-Schätzung des US-Einzelhandelsverbandes wollten rund 138 Millionen Amerikaner an dem traditionell umsatzstarken Tag einkaufen gehen, vier Millionen mehr als im Vorjahr. Die Geschäfte im ganzen Land hätten zum Teil bereits um Mitternacht ihre Türen geöffnet, manche machten sogar erstmals überhaupt am Feiertag selbst auf. Viele Läden lockten mit Schnäppchen, die nur in den Morgenstunden galten. Vor allem elektronische Artikel wie LCD-Fernseher waren gefragt.

Eine Fortsetzung findet die Rabattschlacht seit wenigen Jahren gleich am Montag mit Angeboten im Internet. Dieser Tag wird auch als „Cyber Monday“ bezeichnet.

Das Weihnachtsgeschäft ist für den US-Handel, der besonders unter der schwachen Konjunktur im Land leidet, äußerst wichtig. Die Zeit zwischen Thanksgiving und Heiligabend macht den entscheidenden Teil ihres Jahresumsatzes aus. Der Konsum trägt rund 70 Prozent der Wirtschaftsleistung der USA bei.

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