Blackstone kauft Stadion nicht zurück
Borussia Dortmund in riskanter Finanzlage

Borussia Dortmund hat nur einen Monat nach seiner Kapitalerhöhung keinen Cent mehr übrig. Einem Medienbericht zufolge ist auch der Stadion-Rückkauf in Gefahr.

HB BERLIN.

Borussia Dortmund kommt aus der Finanzkrise nicht heraus. Wie das Nachrichtenmagazin «Spiegel» am Samstag vorab berichtete, sind die Rücklagen aus der Kapitalerhöhung des börsennotierten Fußball-Bundesliga-Vereins bereits völlig aufgebraucht. Die Kapitalmaßnahme war Anfang Oktober vorgenommen worden und brachte dem Verein Einnahmen von insgesamt rund 24 Millionen Euro.

Wie der «Spiegel» aus Beraterkreisen erfuhr, belaufen sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten auf knapp 25 Millionen Euro. Die bereits fälligen sollen bei neun Millionen Euro liegen.

Die Vereinsführung um den neuen Präsidenten Reinhard Rauball traue den beiden Geschäftsführern Gerd Niebaum und Michael Meier die Sanierung des mit rund 120 Millionen Euro verschuldeten Klubs nicht mehr allein zu, hieß es weiter. Potenzielle Investoren zögen sich bereits zurück. In der vergangenen Woche habe die US-Firma Blackstone der Borussia für den Rückkauf des Westfalenstadions eine schriftliche Absage erteilt.

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